Gala-Konzert der Malteser Tenöre war ein musikalischer Höhepunkt im Steinhof in Huckingen

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  Am 1. Advent fand im ausverkauften Kultur- und Bürgerzentrum Steinhof in Huckingen das traditionelle Gala Konzert der Malteser Tenöre statt, das in diesem Jahr unter dem Motto „Schau was Liebe ändern kann“ stand.

Gut 400 Zuschauer waren der Einladung gefolgt und konnten einen wunderbaren Nachmittag genießen.

Die drei Malteser Tenöre Dr. Donald Becker, Horst Günther und Christian Polus, ehemaliger Sänger der German Tenors, hatten, unterstüzt von Pianistin Iris Plokarz-Clemens, wieder eine herrliche Auswahl musikalischer Wohlklänge getroffen.

Veranstaltet wurde das Konzert wieder vom

„Verein der Freunde und Förderer des Malteser Krankenhauses St. Anna e.V.“.

Die Benefizveranstaltung zugunsten des Malteser Krankenhauses St. Anna sah wieder ein breites Spektrum klassischen Liedguts bekannter Komponisten sowie im zweiten Teil auch einige vorweihnachtliche Klänge.

Die Karten für das Konzert waren in kürzester Zeit ausverkauft.

Für die Malteser Tenöre gab es tosenden Beifall für ihren gekonnten Auftritt. Sehr schön war auch die optische Untermalung der vorgetragenen Stücke auf einer Großleinwand.

Eine Mischung von Liedern aus Oper, Operette und Standards zeigten die musikalische Vielfalt, die das Repertoire der drei Sänger beinhaltet.

Gleich mit dem Intro, dem „Song of Joy“, brachen sie das berühmte „Eis“ zum Publikum und dieses lauschte den einführenden Worten von Horst Günther. Und der musikalische Wechsel begeisterte die Zuhörer allemal.

Im Wechsel zwischen den einzelnen Sängern ging es von Puccinis „E lucevan le stelle“ aus „Tosca“ über Händels „Largo“ aus „Xerxes“ zum „Lamento des Frederico“ aus „L'arlesiana“ von Francesco Cilea.

Und so ging es weiter mit „Amor ti vieta“ aus der Oper „Fedora“ von Umberto Giordano und dem bekannten „Es war einmal“ aus der Operette „Im Reich des Indra" von Paul Lincke und dem „Ständchen“ (Leise flehen meine Lieder) von Franz Schubert.

Im Duett hörte man Donald Becker und Christian Polus mit „Schau einer schönen Frau“ von Franz Lehar.

Gemeinsam gedachten die drei Malteser Tenöre dem wohl bekanntesten Sohn der Stadt, Rudolf Schock, der in diesem Jahr seinen 100ten Geburtstag hätte feiern können, mit einem wunderbaren Potpourri seiner bekannten Stücke.

Herrlich die Darbietung von „Ach ich hab in meinem Herzen“, dem „Wolgalied“ oder auch „Dein ist mein ganzes Herz“. Das Publikum gab lang anhaltenden Applaus.

Sehr schön auch das Klaviersolo von Pianistin Iris Plokarz-Clemens, bei dem sie ihr virtuoses Können unter Beweis stellte.

Zum Abschluss des ersten Teiles hörte man „Glaub an dich“ von Hermann Weindorf und „Schau was Liebe ändern kann“ aus dem Musical Aspects of Love von Lord Andrew Lloyd Webber.

Nach der Pause ging es musikalisch auch gleich hochrangig weiter mit dem „Canon“, dem wohl populärstes Werk von Johann Pachelbel aus „Kanon und Gigue in D-Dur“, vorgetragen von Iris Plokarz-Clemens.

Herrlich auch die Interpretation der „Waldandacht“ (Frühmorgens, wenn die Hähne krähn), von Franz Abt. Horst Günther brillierte einmal mehr und das

„Dann gehet leise nach seiner Weise der liebe Herrgott durch den Wald“

erklang stimmungsvoll durch den Steinhof.

Sehr schön auch das von Donald Becker vorgetragene Medley von „Irish Folk Songs“, das viele Zuhörer auch zum mitsingen animierte.

„Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit, daußen in Eis und Schnee. Und wenns in der Winternacht friert und schneit, das tut der Rose nicht weh.“

intonierte Christian Polus das berühmte, operettenhaften Weihnachtslied aus der Feder von Robert Stolz, der mit diesem das Gedicht von Kurt Hertha vertonte.

Noch einmal gab es ein Klaviersolo bevor die drei Malteser Tenöre zu einem grandiosen Finale durchstarteten.

Gemeinsam trugen sie grandios und gekonnt das „Ave Maria“ von Giulio Romano Caccini vor. Es folgten „Nella fantasia“ von Ennio Morricone, bekannt aus dem Film „The Mission“, das durch Bing Crosby 1945 bekannt gewordene „White christmas“ von Irving Berlin, das wunderbare und traditionelle englische Weihnachtslied „The First Noel“, in dem die Geburt Jesu Christi und die Anbetung des Jesuskindes durch die Drei Weisen aus dem Morgenland besungen wird.

Nach einer humorvollen „Neujahrsansprache“ von Horst Günther endete das Gala Konzert mit dem bekannten Weihnachtslied „Adeste Fideles“, in der deutschen Version auch bekannt als „Herbei, o ihr Gläub'gen“ und im römisch-katholischen Raum zudem auch als „Nun freut euch, ihr Christen“.
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