Impelmann im Binnenschiffermuseum

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Duisburg: Museum der Deutschen Binnenschiffahrt | Die Sonerausstellung "ANBLICK – RÜCKBLICK – AUSBLICK. IMPRESSIONEN VON HAFEN UND STAHL" zeigt Kunst von Dorothee Impelmann. Ort des Geschehens: das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Apostelstr. 84, 47119 Duisburg,
www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

Die Ausstellung zu vom Sonntag, 02.11.2014 bis Mittwoch, 15.04.2015 zu den gewohnten Öffnungszeiten (
Di bis So 10.00 – 17.00 Uhr) zu besichtigen.

"Dorothee Impelmann thematisiert in ihren Bildern den Strukturwandel ihrer Heimatstadt, die Umnutzung der Industrieanlagen sowie die Binnenschifffahrt. Sie verbindet in den oft seriell angelegten Arbeiten Kindheitserinnerungen mit aktuellen Eindrücken der Duisburger Umgebung.

Durch den Einsatz kräftiger Farben und verschiedener Materialien gelingt es ihr auf eindrucksvolle Weise, ein Zeitzeugnis der Industrie und des Wandels abzulegen. Bei ihren oft erzählerisch motivierten Landschaftsbildern handelt es sich keinesfalls um eine naturalistische Wiedergabe ihrer Umgebung, sondern vielmehr um einen expressiven Ausdruck ihrer Emotionen, ausgelöst durch ihre enge Verbindung zu der Stadt. Dieser Bezug wird außerdem spürbar in ihren abwechslungsreichen Kompositionen aus Industrieanlagen, Schiffen, Häfen und Brücken, die für das Rhein-Ruhr-Gebiet so typisch und aus der Umgebung Duisburgs nicht mehr wegzudenken sind," berichtet das Programm der Akzente.

Sind die präsentierten Kunstwerke eigens für die diesjährigen Akzente gemacht? Schaut man sich den Beginn der Ausstellung (November 2014) an, könnte man das bei einer spontanen Reaktion verneinen.

Und dennoch passen sie thematisch zum Akzente-Thema "Heimat" wie die sprichwörtliche Faust auf`s Auge. Duisburg ist eine Industriestadt, in der Hafen und Hochöfen-Industrieanlagen beheimatet sind. Sie gehörten lange Zeit zum Stadtbild, gehören es heute noch genauso. Die Bilder von Eisen und Stadt haben lange Zeit das Bild unserer Stadt geprägt. Warum also eine solche Ausstellung im Binnenschiffermuseum quasi verstecken? Ein besserer, weil innenstadtnäherer Standort wäre schon schön gewesen.
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