Kolumne 22: Akzente 2027

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Im Jahre 2027 jährt sich der Zusammenschluß aller Duisburger Stadtteil zum 50. Mal. Wanheim und Wanheimerort gehören nun genauso zu der Ruhrgebietsmetropole wie Hüttenheim, Friemersheim, Rheinhausen und Beeckerswerth.

Auch im Jahre 2025 gibt es wieder "Duisburger Akzente". Sie beschäftigen sich mit diesem stadtgeschichtlichen Jubiläum.

Natürlich gibt es Veranstaltungen in der Innenstadt. Das Kultur- und Stadthistorische Museum zeigt eine Ausstellung, in der der Zusammenschluß und das Zusammenwachsen dokumentiert werden. Alle Bürgerschützenvereine halten eine Schützenparade in der Innenstadt ab. In der Volkshochschule gibt es Vorträge zu dem Thema. Das Museum der Deutschen Binnenschiffahrt zeigt die Entwicklung des Duisburger Hafens. Auch Stadtwerke, Wirtschaftsbetriebe und (Stadt-)Sparkasse lassen sich nicht lumpen: Im Citypalais zeigen sie eine Dokumentation ihrer Firmengeschichte. Das Lehmbruck-Museum zeigt eine Retrospektive: Wer war in dieser Zeit wichtig in der Duisburger Kulturszene?

Zum ersten Mal seit langer Zeit kommen aber auch die Stadtteile mit ins Boot. Überall gibt es Ausstellungen über aktuelle und historische Unternehmen (z. B. Rheinstahl, Kupferhütte, Sachtleben, ThyssenKrupp, Grillo, Haniel u. a.) und Kirchen.

Erstmals dabei sind Sportvereine (Hamborn 07, OSC Rheinhausen, MSV, FCR) und gesellschaftliche Organisationen, die für die Stadtentwicklung wichtig waren (jüdische Gemeinde, Wohlfahrtsverbände, Lions-Club, Flüchtlingshilfe, Freimaurer, Universität, Industrie- und Handelskammer, Innungen und viele mehr). Sie sind mit kleineren Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet vertreten.

Die linksrheinischen Stadtteile beginnen im Frühjahr mit ihren Akzenten. Das Bienenmuseum öffnet zusätzlich die Türen, die Kaufleute organisieren kleinere Messen zu verschiedenen Themen (z. B. Textil, Kfz, Innenausstattung, Heimwerken und Gartenarbeit). Die Heimat- und Bürgervereine organisieren Ortsteilführungen, Vorträge, Ausstellungen u. ä.

Nächste Station ist der Stadtbezirk Süd. "Der Höhepunkt kommt zur heißesten Jahreszeit," betont Bezirksbürgermeister Ansgar Theobald Gotthold Freiherr von Hüttelsbrück. St. Anna und Unfallklinik geben jeweils multimediale Chroniken heraus. Auf den Wochenmärkten von Wanheim und Buchholz gibt es regelmäßig Aktionstage, an denen sich die regionale Landwirtschaft vorstellen und ihre Produkte verkaufen kann. Darin eingebunden ist die Gastronomie, die traditionelle Gerichte wie "Himmel und Ärd" vermarktet. Auch die KÖB´s (= Katholische Öffentlichen Büchereien) bringen sich ein. Sie zeigen interessante kirchliche Literatur.

"Wir im Norden mögen vielleicht den Abschluß bilden, so gesehen die Letzten sein - sind zum Glück aber nicht das Letzte," behauptet Bezirksbürgermeister Willibald Ottokar Christbald Fürst von Marksweihe.

Der Landschaftspark Nord beschäftigt sich umfangreich mit den Themen "Duisburger Industriegeschichte" und "Tourismus".

Ob und inwieweit der hohe Migrantenanteil von 98 % eingebunden werden kann, war lange umstritten. Eine Ausstellung über Zuwanderung war angedacht - da man aber nicht nur Turbane und Burkas zeigen wollte, zeigt der "Verband zugewandeter Händler" Ikonen, türkische Brautmoden, Wasserpfeifen, Bausätze für fremdreligiöse Gotteshäuser, Kamelhaltungsmöglichkeiten, Wörterbuchvariationen und vieles andere.

Im Schwelgernstadion gibt es Schaukämpfe in Baseball, American Football und Kricket.

"Da wir zum christlichen Abendland gehören, war die Beteiligung nichtchristlicher Religionsgemeinschaften weder erwünscht noch möglich," so der Bezirksbürgermeister.

Das Amtsgericht Duisburg-Hamborn präsentiert seine Geschichte in der Öffentlichkeit.

Im Deutschen Beamtenbund gibt es Berufsverbände für Rechtspfleger, Richter, Justizwachtmeister und Justizpersonal (Schreibkräfte, Putz- und Reinigungspersonal, Amtsboten u. ä.). Sie führen Tagungen, Kongresse und Fachveranstaltungen im Amtsgericht durch. Eine interessierte Fachöffentlichkeit war zugelassen.

"Insbesondere Marxloh ist Missionsgebiet", berichtet Xaver Peter Wützlingshausen, der gemeinsame Pressesprecher der evangelischen und katholischen Kirche. Kirchenführungen, Exkursionen zu Glasmalern und Orgelbauern, kirchenmusikalische Veranstaltungen, Prozessionen, Mai-Feiertage und Erntedankfeste der EAB und KAB, Hochschultage der Ev. Akademikerschaft, Firmenbesichtungen der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Unternehmer und vieles andere kommen so zusammen.
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