Nur wenige Möhnen fanden Altweiber ins Duisburger Polizeipräsidium

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Am Altweibertag begleiteten Detlef Schmidt und ich auch in diesem Jahr wieder Se. Tollität Prinz Dirk II. und seine Crew bei ihrer Fahrt durch die Stadt und stellen mit ein wenig Verspätung nun die Berichte hier im LOKALKOMPASS ein. Den Auftakt bildete der Besuch im Polizeipräsidium Duisburg.

Durch die Ausgabe von Karten für die beliebte Veranstaltung kam es in diesem Jahr doch zu vielen unschönen Erlebnissen für die Möhnen, die dieser einen Besuch abstatten wollten. Ohne Karte kein Einlass hieß es an der Pforte.

Verständlich war es, dass man die Anzahl der Besucher, auch in Anbetracht der momentanen Bauarbeiten im Eingangsbereich, durch diese Maßnahme reglementieren wollte und musste, doch bei den merklich leereren Reihen im Präsidiumsgebäude hätte man doch die Eine oder Andere Ausnahme machen können.

Verprellt wurde u.a. ein Ehepaar, das am Altweibertag, man höre und staune, aus der rheinischen Karnevalsmetropole „Köln“ extra nach Duisburg angereist war, wo man in den Vorjahren den Auftakt immer im Präsidium machte.

„Uns gefiel immer die Schlüsselübergabe durch den Polizeipräsidenten an den Prinzen, und auch im letzten Jahr hatte seine Nachfolgerin ihre Sache gut gemacht! Und nun dürfen wir nicht hinein!“

Das dieses in der Presse gestanden hat, mag für Duisburg ja zutreffen, aber nich für das Umland. Das Kölner Ehepaar wird im kommenden Jahr nicht mehr nach Duisburg kommen.

Nachdem Prinz und Kinderprinz im Konvoi mit Polizeibegleitung vorgefahren und diesmal durch einen Seiteneingang durch das Spalier der "1. Großen Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Hamborn - Marxloh" in das Präsidium einmarschiert waren, war die Zeremonie der "Machtübertragung" schnell über die Bühne gebracht.

Die alljährliche Schlüsselübergabe an den Prinzen Karneval Dirk II. durch Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels ist traditionelles Zeremoniell und war auch in diesem Jahr vom Applaus der anwesenden Närrinnen und Narren gekrönt.

Und Dr. Elke Bartels erklärte ihr "Bauarbeiter Outfit" damit, dass sie nun selbst mit Hand anlegt, damit die Baumaßnahmen schnell beendet werden.

Das die Damen an diesem Tag das Ruder in Händen hielten, zeigte sich schon durch die Wahl der noblen Karrosse, denn in einer Stretch Limousine fuhren diese standesgemäß vor. Und aus dieser stiegen vier „teuflische“ Paginnen aus, die vor ihrem Auftritt Sr. Tollität und den beiden Hofmarschällen einen Heiligenschein aufsetzten und dem Prinzen sogar ein paar Flügelchen verpassten.

Und auch die Kinderprinzencrew war dem Beispiel gefolgt und Prinzessin Joanna I. hielt hier das Ruder in der Hand.

Beide närrischen Würdenträger trugen zur Freude der Damenwelt und der anwesenden Gäste ihre Sessionstänze vor.

Danach gab es noch einen Ordensmarathon bevor die närrischen Damen noch einige tolle Stunden bei Musik und Tanz absolvierten und die Tollitäten ihren Altweibermarathon fortsetzen.

Detlef Schmidt hat seine Fotostrecke hier eingestellt:

http://www.lokalkompass.de/duisburg/kultur/fotostr...
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