"Die Halle wird wieder!": Zehn Gewinner konnten in Begleitung die Baufortschritte in der Duisburger Mercatorhalle in Augenschein nehmen

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Zehn Gewinner in Begleitung konnten rund dreieinhalb Monate vor der Wiedereröffnung die Baufortschritte in der Mercatorhalle bestaunen. (Foto: Frank Preuß)
 
Um die Tribüne zu erklettern, brauchte es schon ein wenig Sportsgeist. (Foto: Frank Preuß)
Duisburg: Mercatorhalle | Zehn Leserinnen und Leser des Duisburger Wochen-Anzeigers in Begleitung konnten jetzt - Fortuna sei dank - exklusiv die Baufortschritte in der Mercatorhalle in Augenschein nehmen.


Die Führung gewonnen hatten: Felizia Boßmann, Theodor Groesdonk, Martina Hausburg, Jürgen Ingenhaag, Susanne Kittner, Günter und Margarete Martins, Andreas Schwaller, Klaus Reich, Jürgen Ritter und Inge Wiethe. Besonders freute sich Margarete Martins. Sie hatte sich für ihren Mann Günter beworben, wollte ihm die Besichtigung zum 79. Geburtstag schenken. Das hat geklappt! Herzlichen Glückwunsch, Günter Martins!

Um 17 Uhr versammeln sich die Gewinner im CityPalais vor dem Eingang der Mercatorhalle, werden dort von Hans-Joachim Geiser vom städtischen Immobilien-Management Duisburg und von Michael Kappaun von Duisburg Kontor begrüßt. „Sind Sie alle gut zu Fuß? Ich muss mir jedes Mal einen neuen Weg durch die Halle ausdenken, denn jede Woche wird ja woanders gebaut.“ Zunächst geht es in den Versorgungsbereich. Die Teilnehmer sehen die Küche und die Bereiche, die sie als normale Besucher sicher nie zu Gesicht bekommen hätten. „Hier in der Küche ist damals der Brand ausgebrochen“, erinnert sich ein Besucher. „Damals war es die Fritteuse.“
Die Besucher erfahren, dass neben dem Konzertsaal und in der gesamten Mercatorhalle sowohl Brandschutzwände, die im Falle eines Brandes mehrere Stunden standhalten, als auch reine Funktionswände, die nur dafür gedacht sind, einzelne Bereiche voneinander zu trennen, verbaut sind. Die Brandschutzwände erhöhen die Sicherheit der Halle. Zusätzlich gibt es nun Brandmelder im Radius von fünf Metern, über und unter der Decke. Überhaupt wird bei der Sanierung der Halle viel Wert auf die Sicherheit gelegt.

"Ich dachte, die wären schon weiter."


Weiter geht’s über das Techniklager ins Foyer. „Warten Sie bitte kurz hier, ich muss mal eben vorgehen und schauen, ob im Foyer gerade gebaut wird“, so Geiser. Wenig später kommt er zurück. „Wir können rein! Gehen Sie bitte ganz durch bis auf das Fließ.“ Die Besucher blicken sich neugierig um. Geiser berichtet weiter von den Sanierungsmaßnahmen, und die Runde schüttelt ungläubig mit dem Kopf „Es klingt ja so, als ob damals gar nichts richtig gemacht wurde. Wie konnte das nur passieren?“

Und wieder setzt sich die Gruppe in Bewegung. Es geht die Treppe im Foyer hoch. „Vorsicht, Kopf!“ warnt Geiser. Ein Baugerüst liegt über der Treppe, sodass sich die Besucher beim Aufstieg ducken müssen. Es ist nunmal eine Baustellenbesichtigung. Geiser erklärt den Aufbau von Decken und Wänden. „Wir können jetzt mit Sicherheit sagen, die Decke ist gerade. Das war vorher nicht so.“ Wieder ein Mangel. Wieder ein Mangel behoben. Es sieht gut aus für die Halle. Die Besucher nicken anerkennend.

Dann kommt der Höhepunkt. Die Gewinner betreten den großen Saal. Zunächst die Tribünen. „Wessen Knie das zulassen, darf gerne ganz hier hinauf klettern!“ lädt Geiser ein. Noch sind auf den Tribünen jeweils zwei Stufen zu einer großen zusammengefasst. Man kann die Bestuhlung nur erahnen. „Ich dachte, die wären schon weiter“, staunt Margarete Martins. Sie besucht regelmäßig die Philharmoniker. Seit einigen Jahren fährt sie nun zum Theater am Marientor. Nun freut sie sich darauf, dass die Mercatorhalle endlich fertiggestellt wird.

„Ich finde die neue Halle sehr schön! Den Boden finde ich auch klasse!“ so Claudia Schwaller begeistert. Sie und ihr Mann Andreas waren schon auch bei der Eröffnung dabei. „Damals waren wir beim Konzert von Carpendale und den Allstars“, erinnert sich Andreas Schwaller. „Wir mussten dreimal raus, weil es Rauchalarm gab. Mir gefällt das, was ich hier nun sehe. Klasse, die Halle wird wieder!“

Text: Janina Schulze, Fotos: Frank Preuß
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