Duisburger Innenstadt: Polizei begleitet Demos am Montag mit Großaufgebot

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Wie die Polizei Duisburg mitteilt, wird sie mit einem Großaufgebot am Montag, 7. Dezember, die angemeldeten Demonstrationen rund um den Hauptbahnhof begleiten. An den letzten Montagen hätten "Störer", so die Polizei, immer wieder vergeblich versucht, an den "PEGIDA"-Umzug heran zu kommen. Darüber hinaus hat die „Antifa“ NRW-weit über das Internet aufgerufen, am Montag nach Duisburg zu kommen.

„Wir werden dafür sorgen, dass alle Demonstranten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung friedlich wahrnehmen können“, kündigt Einsatzleiter Peter Schreckenberg am Freitag an, „dazu werden wir allerdings konsequent gegen Straftäter vorgehen und gewalttätige Auseinandersetzungen verhindern“.

Für Montag haben mehrere Organisationen Demonstrationen mit insgesamt rund 700 Teilnehmern angemeldet. Dabei sind auch drei Aufzüge geplant, so dass nach Einschätzung der Polizei in der Innenstadt mit Behinderungen zwischen 17 Uhr und 21 Uhr zu rechnen ist. "Wir werden dafür sorgen, dass die Einschränkungen auf ein Mindestmaß reduziert werden“, wirbt Einsatzleiter Schreckenberg für Verständnis, „es ist aber möglich, dass es einsatzbedingt zu kurzen Behinderungen beim Zugang zum Hauptbahnhof oder im Straßenverkehr kommt“.

Mit Behinderungen ist von 17 bis 21 Uhr zu rechnen



Die „Antirassisten aus der Region“ planen laut Polizeiangaben mit rund 200 Teilnehmern um 17 Uhr vom Rathaus über die Poststraße, Gutenbergstraße und Obermauerstraße zum Kuhtor zu ziehen. „Die Linke“ soll mit 10 bis 20 Personen gegen 18 Uhr von der Bahnhofsplatte über Saarstraße, Landfermannstraße zum König-Heinrich-Platz und zurück ziehen. Das „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ und das „Bündnis Duisburger stellt sich quer“ wollen sich demnach mit etwa 150 Teilnehmern von 17.30 bis 21 Uhr gegen „PEGIDA“ demonstrieren. Deren Anmelder, so die Polizei, geht von 300 Teilnehmern aus, die neben den Kundgebungen am Bahnhofsvorplatz ebenfalls einen Aufzug ab etwa 20 Uhr über Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe- und Friedrich-Wilhelm-Straße zurück zum Bahnhof durchführen wollen. Achtung: Auf dieser Strecke werden wieder Halteverbotszonen eingerichtet!

Die Polizei richtet am Montag von 8 bis 20 Uhr unter Tel.0203/280-1065 wieder ein Bürgertelefon ein.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 06.12.2015 | 00:03  
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