Job des Monats - Kranführer im Rhein-Ruhr-Terminal im Duisburger Hafen

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Frank Hüsemann ist seit weit über 10 Jahren Kranführer im RRT
Duisburg: Rhein Ruhr Terminal | Der weltgrößte Binnenhafen feierte im September 2016 seinen 300. Geburtstag. 1716 beschloss der Ruhrorter Magistrat den Bau eines Hafens. Ziel war es seinerzeit, dass die Schiffer „näher ans Land kommen“, so heißt es in der Chronik des Hafens. Im 18.Jahrhundert wird Ruhrort nach der Befestigung des Hafens zum wichtigsten Umschlagplatz für Kohle aus märkischen Zechen.

Damals wie heute, mussten starke Männer 24 Stunden an 7 Tagen der Woche für den reibungslosen Ablauf der Verschiffung sorgen. Heutzutage ist weniger die Kraft, sondern vielmehr das technische Knowhow gefragt. Einer, der dieses bestätigen kann, ist Frank Hüsemann. Seit über mehr als einem Jahrzehnt ist er im Rhein-Ruhr-Terminal in Duisburg Neuenkamp einer der modernen Kranführer.

In 3 Schichten teilen sich seine Kollegen und er die Arbeit an 7 Tagen der Woche auf und sorgen so dafür, dass die Container ordnungsgemäß die anderen Standorte auf der gesamten Welt, speziell China, erreichen. Bei Wind und Wetter, ob 35 Grad in der knallen Sonne oder in eisiger Kälte im Winter, sitzt er in seiner kleinen Kabine in über 30 m Höhe über den Rheinarmen bringt die Container von A nach B, also auf Schiffe, LKW oder Bahnwaggons. „Wenn mal die Klimaanlage oder die Heizung ausfällt, kann es hier oben sehr ungemütlich werden“, so Frank Hüsemann. „Abgesehen von einigen verbeulten 40 Tonnen Container, die selten aus großer Höhe fallen, ist hier noch nicht Schlimmeres geschehen. Sicherheit ist das A und O im RRT“, ergänzt er.

Somit entscheide ich mich, in meiner neuen Rubrik – Job des Monats – Herrn Frank Hüsemann in seiner Funktion als Kranführer auszuzeichnen und bedanke mich für den Einblick in seine Arbeit.
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