Lohnender Kraftakt: Volksbank Rhein-Ruhr zieht an den Duisburger Innenhafen

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Das Atrium der neuen Volksbank-Zentrale bietet reichlich Platz für repräsentative Veranstaltungen. (Foto: Hannes Kirchner)
 
Michael Kamper, Leiter Organisation und bauleitender Mitarbeiter, und Yvonne Rettig, Sachbearbeiterin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank, an einem der 214 neuen, elektronisch höhenverstellbaren Schreibtische. (Foto: Hannes Kirchner)
Duisburg: Volksbank Rhein-Ruhr | Am 11. April ist es soweit: Dann eröffnet die Volksbank Rhein-Ruhr ihre neue Zentrale am Duisburger Innenhafen. Nach über 60 Jahren ist damit der veraltete, längst aus allen Nähten platzende Hauptsitz an der Düsseldorfer Straße Geschichte. Der Umzug von der City ins ehemalige alltours-Gebäude Am Innenhafen 8-10 bedeutet eine große logistische Herausforderung.

Fünf Gewerke, etwa 30 Firmen, haben über ein Jahr emsig am Umbau des 2002 errichteten, einstigen alltours-Gebäudes gearbeitet, um es für die Bedürfnisse einer modernen Zentrale der Genossenschaftsbank mit knapp 160 Arbeitsplätzen fit zu machen. Schon im August letzten Jahres wurde der gewaltige, 40 Tonnen schwere Tresor per Sattelzug angeliefert und eingebaut. Der begehbare Tresorraum bietet Platz für über 400 Schließfächer. Der Umzug der 300 Schließfach-Inhalte des alten Standorts startete Ende März.

40 Tonnen schwerer Tresor


50 Kilometer Datenleitungen wurden in der neuen Volksbank-Zenrale verlegt, Kühldecken für ein angenehmes Raumklima auch an heißen Tagen über allen Arbeitsplätzen installiert. Vom Pflanzendschungel befreit (darüber durfte sich der Zoo Duisburg als Spende freuen), wird das stattliche Atrium - der gläserne Innenhof - künftig als repräsentativer Veranstaltungsraum genutzt. Dazu wurde es mit einer fünf mal acht Meter großen Leinwand an der Brücke, die beide Büroflügel verbindet, einem hochmodernen Tageslichtbeamer und entsprechender Tontechnik ausgestattet.


Fitnessbereich für die Mitarbeiter


Die Mitarbeiter dürfen sich auf einen eigenen Fitnessbereich, eine Chill Out Area, einen Kickerraum freuen. Der überdachte Fahrradparkplatz bietet die Möglichkeit, das E-Bike aufzuladen.

Mit übergroßer Holzbank und etlichen Pflanzen neu gestaltet, gewährt die Dachterrasse nicht nur Angestellten eine grandiose Aussicht auf den Innenhafen. Ein räumlich vorgelagerter Fine Dining Bereich in der obersten Etage eignet sich für Unternehmens-Events im kleineren Kreis.

Im Erdgeschoss findet sich auf einer Grundfläche von 300 Quadratmetern die neue Geschäftsstelle der Volksbank Rhein-Ruhr, die ab dem 11. April die Filiale Düsseldorfer Straße ersetzen wird. Sie bringt den ersten Geldautomaten an den Innenhafen - barrierefrei, da unterfahrbar. In der Innenstadt verbleiben wird die im letzten Jahr eröffnete Filiale am Sonnenwall.

Der Umzug eine logistische Herausforderung



Die Möbel für die neue Bank-Zentrale wurden bereits Ende Februar geliefert - drei Tage lang. So viel Zeit braucht es, um 169 Schränke, 214 Schreibtische, 167 Rollcontainer, 19 Sideboards und 148 Highboards an ihren Bestimmungsort zu bringen. Zwei Tage, um die etwa 40 Lastwagen-Lieferungen dann alle dort aufzubauen.

Und wie bei jedem Umzug üblich, haben auch die Bank-Mitarbeiter reichlich zu tun. 8.000 Aktenordner wurden bereits archiviert, 4,2 Tonnen altes Papier vernichtet. Nun erfolgt die heiße Phase des Umzugs. Das heißt noch bis zum 8. April: tausende Kartons packen und auspacken, in einem letzten Hauruck Computer und Telefonanlagen abbauen und wieder neu einrichten. Angesichts der neuen, beeindruckenden Unternehmenszentrale allerdings ein lohnender Kraftakt.
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