Rauschgiftspürhündin Socke ist „Pensionärin": aktiver Dienst beim Duisburger Zoll beendet

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Rauschgiftspürhündin Socke (Foto: Hauptzollamt Duisburg)

Die Rauschgiftspürhündin Socke verabschiedet sich nach zehn Jahren im aktiven Dienst in den Ruhestand. An der Seite ihres Hundeführers war Socke von 2008 bis 2018 im Dienst und an etlichen Aufgriffen beteiligt.

Den wohlverdienten Ruhestand verbringt Socke nun bei ihrem Hundeführer, der eine kleine „Pension“ als Zuschuss für die laufenden Kosten erhält, denn Socke bleibt auch nach der Zeit im aktiven Dienst im Besitz der Zollverwaltung.

„In den letzten Jahren sind die Beiden durch dick und dünn gegangen und das werden sie auch weiterhin, nur anders und entspannter“, so Anja Turloff-Galetzki, Pressesprecherin des Hauptzollamts Duisburg.

Mehrere Kilogramm Rauschgift erschnüffelt

Nach der Ausbildung zum Rauschgiftspürhund nahmen Socke und ihr Hundeführer an den jährlichen Leistungsüberprüfungen teil, die Socke jedes Mal mit Erfolg meisterte. Diese werden durchgeführt, um die Einsatzfähigkeit der Zollhundeteams zu prüfen.
Ihr Können stellte die Hundedame auch bei zahlreichen Veranstaltungen zur Schau und erhielt dafür von den Zuschauern großen Applaus. Socke war in ihrer Dienstzeit an 500 Aufgriffen beteiligt und erschnüffelte mehrere Kilogramm Rauschgift.

Den letzten größeren Aufgriff erschnupperte Socke im Januar diesen Jahres. Bei einer Kontrolle im Zug konnten die Zöllner Heroin und Kokain mit einem Schwarzmarktwert von rund 25.000 Euro sicherstellen.

Bei den Kontrollen werden die Beamten des Hauptzollamts Duisburg durch fünf vierbeinige Kollegen unterstützt. Die Beamten führen auf den Autobahnen, im Zug und am Flughafen Weeze Kontrollen durch, um illegale Einfuhren von verbotenen Gegenständen, wie Waffen und Rauschgift, oder Geldwäsche zu verhindern.
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Peter van Rens aus Oberhausen | 17.05.2018 | 10:30  
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