Update "Ebay-Baby": kein unbeaufsichtigter Kontakt mehr zum Vater

Anzeige

Update:


Das Amtsgericht Duisburg – Familiengericht – hat am 27. Oktober eine Regelung im Hinblick auf das so genannte "Ebay-Baby" getroffen. Ergebnis des Anhörungstermins, an dem die Kindesmutter, ein für das Kind bestellter Verfahrensbeistand sowie ein Vertreter des Jugendamts Duisburg teilgenommen haben: Die Kindesmutter wird ihre derzeitige Wohnsituation aufgeben und mit dem Kind in eine Mutter/Kind-Einrichtung ziehen.

Das Familiengericht hat darüber hinaus "ergänzende Maßnahmen" getroffen, um sicherzustellen, dass ein unbeaufsichtigter Kontakt des Vaters zum Kind ausgeschlossen ist.


Ein Anbieter aus Duisburg hat am Dienstag, 11. Oktober, auf Ebay ein 40 Tage altes Kind namens Maria für 5.000 Euro zum Verkauf angeboten. Das Unternehmen schaltete daraufhin die Duisburger Polizei ein.

Die durchsuchte am folgenden Tag wegen des Verdachtes auf Menschenhandel die Wohnung einer Flüchtlingsfamilie in Rheinhausen. Das Baby wurde in die Obhut des Jugendamtes gegeben, die Eltern mit zur Vernehmung genommen.

Drei Tage nach der Veröffentlichung räumte der Vater ein, die Anzeige selbst aufgegeben zu haben. Es sei nur ein Scherz gewesen.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
31.058
Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 27.10.2016 | 22:12  
1.839
Rudolf Nelson aus Duisburg | 28.10.2016 | 07:13  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.