60 Jahre ein Teil von Duisburg

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Ein Radrennen rund um den Franz-Lenze-Platz in Vierlinden, war schon damals immer ein Zuschauermagnet. (Foto: Stadtarchiv Duisburg)
Heute vor 60 Jahren, am 1. Juli 1958, wurde Walsum zur Stadt erhoben. Erst zwei Jahre später wurde dieses Ereignis festlich begangen mit einer Festwoche vom 11. bis 17. Juli 1960.

Walsum gehörte seit dem 13. Jahrhundert als dörfliche Siedlung zum Land Dinslaken im Herzogtum Kleve. Im 19. Jahrhundert war Walsum Teil der Landbürgermeisterei Dinslaken, die vom Bürgermeister der Stadt Dinslaken geführt wurde. Im Jahre 1905 wurde Walsum selbstständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister.
Mit Beginn der Industrialisierung des Ruhrgebietes Ende des 19. Jahrhunderts explodierten die Einwohnerzahlen: zwischen 1880 und 1920 verdoppelte sich die Bevölkerungszahl alle zehn Jahre durch die Ansiedlung des Zellstoffwerkes (1897), dem Bau des Südhafens (ab 1903), dem Bau der Rheinwerft der Gutehoffnungshütte (1921) und der Inbetriebnahme der Bergwerksschächte Wehofen (1913) und Walsum (1939). Eine zweite Zuzugswelle erfolgte nach Kriegsende durch Flüchtlinge, Vertriebene und Arbeitssuchende, die bei der zum Verbundbergwerk ausgebauten Zeche Walsum eine Anstellung fanden.
1975 erfolgte im Zuge der Kommunalreform in Nordrhein-Westfalen die Eingemeindung nach Duisburg.
Quelle: Stadtarchiv Duisburg

Bis heute ist die Eingemeindung bei der Walsumer Bevölkerung noch umstritten, viele fühlen sich nach wie vor ein Teil von Dinslaken zu sein, als der Stadt Duisburg.
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