70 Jahre Marshall-Rede

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Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)

IG BAU erinnert an Start der engen transatlantischen Beziehungen

Frankfurt am Main, 05.06.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erinnert an das 70-jährige Jubiläum der Marshall-Rede am 5. Juni 1947. Der damalige US-Außenminister George C. Marshall verkündete vor den Absolventen der Harvard Universität erstmals den Plan der US-Regierung, den im zweiten Weltkrieg zerstörten europäischen Staaten umfassende Hilfe zukommen zu lassen.

„Die Rede in der George C. Marshall das später nach ihm benannte Aufbauprogramm ankündigt, bezeichnet den Beginn der seit sieben Jahrzehnten anhaltenden Erfolgsgeschichte des engen transatlantischen Zusammenhalts. Der Plan entstand auch aus der Erfahrung nach dem ersten Weltkrieg, dass Protektionismus keine Not behebt, sondern sie verlängern kann und damit zu einer Gefahr für Demokratien wird“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger

„Wir wissen heute zwar, dass die Hilfe für die USA nicht ausschließlich uneigennützig war. Dennoch steht der Marshall-Plan für das menschliche Gesicht der Vereinigten Staaten. Er prägte die positive Haltung vieler Menschen in Deutschland und Europa gegenüber der amerikanischen Bevölkerung. Der Bauboom mit dem Wiederaufbau von Häusern, Infrastruktur, Fabriken und Schulen, der schließlich im sogenannten Wirtschaftswunder mündete, wäre ohne die US-Hilfe in dieser Form nicht möglich gewesen.“

Eine weitere positive Folge des Marshall-Plans war dessen Einfluss auf die Haltung zum innereuropäischen Handel. Länder mit einem Zahlungsbilanzüberschuss wie Westdeutschland waren bereit, ihrerseits Defizitländern Wirtschaftshilfe zu leisten.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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