Altkanzler Schröder im gleichen Abseits wie Özil und Gündogan?

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Duisburg: Ankara | Das Präsidialsystem ist in der Türkei installiert. Recep Tayyip Erdogan ist als Alleinherrscher vereidigt. Der Ausnahmezustand kann offiziell aufgehoben werden, denn er ist Bestandteil des neuen Systems. Über 100 000 Staatsbedienstete konnte Erdogan bereits entlassen, über 70 000 Menschen aus politischen Gründen inhaftieren. Es lebe die Gleichschaltung.

Özils und Gündogans Fototermin mit Erdogan ist zur Genüge durchgekaut worden und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Die beiden Fußballer zum Sündenbock für das frühzeitige Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM zu machen, ist allerdings absoluter Blödsinn. Dennoch: Die beiden haben entweder einen gewaltigen Fehler gemacht, zu dem sie sich nicht bekannt haben, oder sie gehören nicht in die deutsche Nationalmannschaft.

Und nun, zu den Vereidigungsfeiern Erdogans, hofiert Altkanzler Schröder seinen Freund Erdogan, wie er schon oft genug seinen Freund Putin hofiert hat.

Man fragt sich: Was ist aus dem Altkanzler Schröder geworden?
Ich schäme mich. Will man uns eigentlich für doof verkaufen, wie da jemand, auch im Namen Deutschlands, sein eigenes Süppchen kocht? Kann die SPD die Mitgliedschaft ihres Genossen Schröder noch aufrechterhalten?
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6 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 09.07.2018 | 21:13  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 09.07.2018 | 21:20  
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Bernfried Obst aus Herne | 09.07.2018 | 22:04  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 10.07.2018 | 11:55  
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Karl-Hermann Hecheltjen aus Hamminkeln | 11.07.2018 | 15:06  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 11.07.2018 | 15:42  
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