Bas und Özdemir fordern Deutsche Post zu fairem Umgang mit Beschäftigten auf

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Zu den aktuellen Auseinandersetzungen bei der Deutschen Post erklären die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir: „Die Entwicklungen bei der Deutschen Post bereiten uns große Sorge. Ver.di spricht zurecht von einer Mitbestimmungs- und Tarifflucht. Obwohl das Unternehmen sich in einer sehr guten wirtschaftlichen Position befindet, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sachgrundlos mit befristeten Verträgen ausgestattet oder gleich zu deutlich schlechteren Gehalts- und Arbeitskonditionen in eine regionale Gesellschaft ausgegliedert.“

Bas und Özdemir betonen: „Sicherheit im Leben fängt mit Sicherheit im Arbeitsverhältnis an. Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung bleibt daher unser politisches Ziel als SPD. Leider ist in der aktuellen Regierungskoalition derzeit keine Mehrheit dafür vorhanden.“

Die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten fordern die Verantwortlichen der Deutschen Post auf, zu einem fairen Umgang mit den Beschäftigten und der federführenden Gewerkschaft ver.di zurückzukehren.

Anfang Januar 2015 gründete die Deutsche Post 49 regionale Zustellgesellschaften, in denen bis zu 10.000 bis zu diesem Zeitpunkt bei der Konzernmutter befristet Beschäftigte mit neuen Verträgen ausgestattet werden. Diese richten sich nicht nach dem mit der zuständigen Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ausgehandelten Haustarifvertrag, sondern nach den in der Regel niedrigeren regionalen Tarifverträgen der Speditions- und Logistikbranche. Allein beim Stundenlohn müssen Abstriche bis zu 20 Prozent hingenommen werden.
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