Bas und Özdemir: Mehr Langzeitarbeitslose in Duisburg erhalten Chance auf Teilhabe am Arbeitsmarkt

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„Das Jobcenter Duisburg erhält ab 2017 Fördermittel des Bundes für die Integration von insgesamt 410 Langzeitarbeitslosen aus dem Programm ‚Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt‘, teilen die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir mit.

Ziel des 2015 vom Bundesarbeitsministerium aufgelegten Programmes ist die Schaffung von Teilhabe für sehr arbeitsmarktferne Menschen. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. Durch die Förderung von Arbeitsverhältnissen, die im öffentlichen Interesse liegen und mit 1.320 Euro bei 30 Wochenarbeitsstunden entlohnt werden, sollen die Chancen auf Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden. Auf Initiative der SPD wird das Programm von bislang rund 10.000 Plätzen ab 2017 nahezu verdoppelt auf 19.696 Plätze. Mit 90 Plätzen ist das Jobcenter Duisburg bereits seit 2015 dabei, ab 2017 wird die Zahl der Plätze jetzt um 320 auf dann 410 erhöht.

„Wir freuen uns, dass die Plätze für das Jobcenter Duisburg deutlich aufgestockt werden und so 410 Menschen eine Perspektive auf gesellschaftliche Teilhabe bekommen“, so Bas und Özdemir. Dies sei für Duisburg mit mehr als 40% Langzeitarbeitslosen besonders wichtig. „Jeder Mensch hat Stärken und Potenziale. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, sich um diese Menschen zu kümmern.“

Die beiden SPD-Abgeordneten betonen aber auch: „Das Programm geht in die richtige Richtung, aber wir müssen das Potenzial öffentlich geförderter Beschäftigung noch deutlich stärker heben.“ Zusammen mit der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion setzen sich Bas und Özdemir für die Schaffung eines flächendeckenden und dauerhaften Sozialen Arbeitsmarktes ein. Dieser Ansatz wird bislang aber von der CDU/CSU und insbesondere Bundesfinanzminister Schäuble blockiert. Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten sagen daher: „Herr Schäuble sollte seine Blockade aufgeben, viele Langzeitarbeitslose brauchen endlich eine Perspektive.“
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