Bildungsministerin in Marxloh

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  Duisburg: Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium |

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in Duisburg besucht und sich dort über die verschiedenen Initiativen und Projekte, an denen die Schule teilnimmt, informiert. Die Schüler und ihre Lehrkräfte präsentierten während des Rundgangs der Ministerin die Arbeit der Schule in den Bereichen Sprachbildung, Kunst und Kultur und Integration.


Ministerin Löhrmann lobte das große Engagement, mit dem das Gymnasium in zahlreichen Landesprogrammen und Projekten beteiligt ist: „Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium ist ein Beispiel für Vielfalt: Hier lernen Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Herkunftsländern schon seit langem. Gleichzeitig ist die Schule in vorbildlicher Weise in vielfältigen Projekten aktiv. Es wird deutlich: Schule ist hier nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern ein Lern- und Lebensraum, ein Ort der Begegnung und Gemeinschaft.“
Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium ist unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:
• Ganz In: Ein Projekt für Gymnasien im gebunden Ganztag. Der Ganztag wird nutzbar gemacht für die Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung der einzelnen Fächer, vor allem auch im MINT-Bereich. Zudem soll mehr Schülern die Chance auf das Abitur eröffnet werden. Ganz im Trend ist ein gemeinsames Projekt des Schulministeriums, der Stiftung Mercator, des Instituts für Schulentwicklungsforschung Dortmund sowie der Universitätsallianz Ruhr.
• Kulturagenten für kreative Schulen NRW: Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium wird im Rahmen dieses Programms von einer Kulturagentin als Vermittlerin kultureller Bildung begleitet, um einen eigenen „Kulturfahrplan“ zu entwickeln. Ziel ist, nachhaltige Strukturen für Angebote kultureller Bildung aufzubauen und langfristige Kooperationen mit Kulturinstitutionen zu etablieren. Die zweite Programmphase wird von der Kulturstiftung des Bundes, der Stiftung Mercator und dem Schulministerium gefördert.
• Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten: Das Gymnasium nimmt als Modellschule an diesem Projekt teil, das sich an neu zugewanderte Kinder und Jugendliche mit geringer Schulerfahrung richtet. Multiprofessionelle Teams aus Lehrkräften sowie sozialpädagogischen und interkulturellen Fachkräften unterstützen die Schüler beim Spracherwerb sowie bei der Gewöhnung an der Schulalltag und der außerschulischen Integration und arbeiten dabei eng mit den Eltern zusammen. Das Projekt wird von der Stadt Duisburg und der Initiative RuhrFutur in Kooperation mit dem Schulministerium getragen und von der Stiftung Mercator finanziert.
• Teach first: Am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium gehört auch ein sogenannter Teach First Fellow zum multiprofessionellen Team. Im Rahmen des Teach First Programms unterstützen junge, qualifizierte Akademikerinnen und Akademiker die Arbeit der regulären Lehrkräfte mit Lern- und Förderangeboten.
Schulministerin Löhrmann zeigte sich beeindruckt nach ihrem Rundgang, an dem auch Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, teilnahm: „In allen Aktivitäten ist die Grundhaltung der Schule erkennbar: Trotz aller Herausforderungen wird Vielfalt als Chance und als Bereicherung verstanden. Eine solche starke und klare Haltung ist gerade im Lichte aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Debatten wichtig. Hier wird Integration täglich gelebt.“
Die Ministerin betonte, dass Schulen für ihre Initiativen auch Partner brauchen: „Die Schule als lebendiger Teil der Stadt und einer Region zeichnet sich aus durch ihre Partnerschaften mit den verschiedensten Einrichtungen und die Partizipation von Eltern.“
Abschließend dankte die Ministerin allen Beteiligten an der Schule sowie der Stiftung Mercator für Ermöglichung und Umsetzung der Projekte: „Diese innovativen Wege der Schulentwicklung, die das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium geht, verdienen große Wertschätzung. Die guten Erfahrungen der Schule machen uns und anderen Schulen Mut und zeigen, wie die Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen gestaltet werden kann.“

alle Fotos: Hannes Kirchner
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