CDU und das IW-Ranking

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CDU übt Kritik wegen katastrophaler Wirtschaftsdaten

Schlusslicht in einer bereits abgehängten Region: Die Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Wirtschaftskraft der Regionen in Deutschland fällt ein vernichtendes Urteil über Duisburg. Demnach belegt Duisburg unter 402 bewerteten Regionen den letzten Platz und ist damit noch schlechter aufgestellt, als die ebenfalls miserabel bewerteten Ruhrgebietsstädte wie Gelsenkirchen, Oberhausen, Mülheim oder Dortmund. Für die CDU-Fraktion ist die Untersuchung ein weiterer Beleg für die unzureichende Wirtschaftspolitik unter der aktuellen Stadtspitze. In diesem Zusammenhang muss erneut die Frage erlaubt sein, welche Funktion die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) momentan erfüllt. Das IW kommt jedenfalls zu dem Schluss, dass Duisburg endgültig dabei ist, den Anschluss zu verlieren.

„Das Ergebnis des IW ist erschreckend. Duisburg wird sein Verlierer-Image nicht mehr los, die Signalwirkung ist verheerend. Welche Familie, welches Unternehmen zieht freiwillig nach Duisburg, wenn dort nachweislich kein positiver Trend zu verzeichnen ist? Es ist in den vergangenen Jahren mit den vorhandenen Strukturen nicht gelungen, die entscheidenden Impulse zu setzen. Die CDU-Fraktion fordert seit langem, die GfW komplett neu aufzustellen. Doch Stadtspitze und IHK halten an den Köpfen und dem eingeschlagenen Weg fest“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Enzweiler.

Bei allen wesentlichen Faktoren der Studie, etwa kommunale Steuerkraft, Beschäftigungsraten, Privatschulden, Baugenehmigungen und Wanderbewegungen der Arbeitnehmer, belegt Duisburg die hintersten Plätze. „Es zeigt sich, dass bei den wesentlichen Problemen dieser Stadt keine Besserung eintritt. Weder gelingt es, Menschen und Unternehmen signifikant für Duisburg zu begeistern, noch werden die strukturellen Defizite wirksam angepackt. Die neue Studie sollte nun auch diejenigen wachrütteln, die bisher an ein ‚Weiter so‘ geglaubt haben“, sagt Enzweiler abschließend.

Diese Pressemitteilung stammt von der CDU. Ich gebe sie hier an dieser Stelle sehr gene wieder.
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