Chance für fair gestaltete Globalisierung nutzen

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Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 01.12.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Bundesregierung auf, die heute beginnende G20-Präsidentschaft zu nutzen, um die Globalisierung fair zu gestalten. „Wir brauchen eine Kehrtwende in der globalen Wirtschaftspolitik. Die Rechte von Arbeitnehmern und Umweltschutz müssen endlich in den Mittelpunkt rücken.

Viel zu lange hat die Politik Regeln im globalen Wettbewerb verhindert oder bestehende bei Seite gewischt. Diese Politik nutzt den Reichen und schadet den Armen. Sie ist verantwortlich für das Erstarken von nationalistischen, rechten Stimmungsmachern in fast allen westlichen Industriestaaten“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. „Eine solche Politik der Deregulierung können wir uns nicht länger leisten. Sie führt zu steigender Ungleichheit. Stattdessen müssen weltweit die Sozialsysteme wieder gestärkt und die Natur vor zügelloser Ausbeutung geschützt werden.“

Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wurde 1999 ursprünglich gegründet, um das internationale Finanzsystem zu verbessern. Mit der Finanzkrise im Jahr 2008 trafen sich erstmals auch die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder. Damit rückten bei den Treffen generelle Aspekte der Weltpolitik stärker in den Fokus. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für das Jahr der deutschen Präsidentschaft ein umfangreiches Themenpaket angekündigt. Neben Freihandel, Klimaschutz und Finanzmarktregulierung stehen der Kampf gegen weltweite Epidemien und Gesundheitsschutz auf der Agenda.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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