Deutschland auf dem Weg zum Pegida-Positionspapier

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Seit einem Jahr trägt Pegida zur Spaltung unserer Gesellschaft bei durch ihr scheinbar rechtsradikales, fremden- und islamfeindliches Image. Aber die Mehrheit der Gesellschaft, auch unsere Stadtgesellschaften, wollte Pegida von Anfang an keinen Fußbreit Boden überlassen und dämonisierte die Bewegung zu dem, was sie jetzt wohl wirklich ist: Ein tendenziös rechtsradikaler Haufen mit immer häufiger auftauchenden, gewaltbereiten Trupps wie den Hooligans - wohl kein Gesprächspartner für das politische Establishment. Und im Gefolge konnte die einst wirtschaftsliberale, aber sich selbst zerfleischende AfD inzwischen wieder großen Zulauf im rechten Spektrum verzeichnen.

Eine Gesprächsbereitschaft vor einem Jahr allerdings hätte womöglich zum Einen die Spaltung unserer Gesellschaft verhindern und zum Anderen die Flüchtlingsdiskussion wesentlich entschärfen, versachlichen und vorausschauender machen können.

Ich persönlich gehörte nie zu den Sympathisanten von Pegida, aber auch ausdrücklich nicht zu denen, die gegen Pegida mit der Nazi-Keule vorgingen.

Aber worüber hätte man vor einem Jahr mit Pegida sprechen können, wird sich mancher Leser fragen. Als Antwort verweise ich auf das damalige 19-Punkte-Programm von Pegida, das man sich gern noch einmal im Lichte der aktuellen Entwicklungen anschauen sollte. Die Partei DIE LINKE hat nicht von ungefähr festgestellt, dass Punkt für Punkt inzwischen die Forderungen dieses Papiers umgesetzt würden

Hier der Link zu einer FOCUS-Präsentation der 19 Punkte vom 19.12.2014:
http://www.focus.de/politik/deutschland/woechentliche-demonstrationen-19-punkte-programm-was-will-pegida-wirklich_id_4359150.html
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3 Kommentare
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Martina Janßen aus Hattingen | 15.01.2016 | 14:11  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 15.01.2016 | 15:03  
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