DGB Duisburg begrüßt sozialen Arbeitsmarkt

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und fordert gute Arbeit bei der Einrichtung des sozialen Arbeitsmarktes in Duisburg

Der regionale DGB befürwortet dien Auftakt des NRW-Arbeitsministeriums zur Förderung zusätzlicher Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in Duisburg. Auf Initiative der Gewerkschaften haben die Fraktionen von SPD und Grünen 43 Mio. Euro dafür in den Landeshaushalt 2017/18 eingestellt. Duisburg und drei weitere besonders von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Ruhrgebietsstädte werden zunächst besonders davon profitieren. „In Duisburg können nun mehrere Hundert Arbeitsplätze geschaffen werden“ sagt die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner. „In unserer Stadt sind über 14.000 Menschen langzeitarbeitslos. Und jedes 5. Kind muss von Hartz IV leben. Auf Dauer muss wesentlich mehr Geld in die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit fließen. Dass das Land aber überhaupt eigene Mittel zur Verfügung stellt, ist ein Novum und ein guter Anfang.“

Das Netzwerk „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“, in dem sich die Stadt Duisburg, Agentur für Arbeit Duisburg, Jobcenter Duisburg, Unternehmerverband, Kreishandwerkerschaft, der DGB und mehrere Einzelgewerkschaften zuammengeschlossen haben, habe bereits gute Ergebnisse vorzuweisen.

„Nun haben wir zusätzlich die Möglichkeit, in diesem vom Land geförderten Modellprojekt dauerhafte, sozialversicherte, tarifierte öffentliche Beschäftigung zu schaffen. Das gibt vielen Menschen seit langem endlich wieder eine Perspektive."

Die Gewerkschaften wollen die Stadt dabei unterstützen, in kurzer Zeit möglichst viele, gute Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen.

Weitergabe Presseinfo des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Niederrhein
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