DGB Niederrhein begrüßt die Gründung der Metropolregion Rheinland

Anzeige
„Für unsere Region ist es besonders wichtig, gemeinsam für unsere Interessen einzustehen“, erklärt Angelika Wagner, Geschäftsführerin des DGB Niederrhein. „Daher begrüßen die Gewerkschaften die heutige Gründung der Metropolregion Rheinland. Der Verein kann daran mitwirken, Wachstum und sozialversicherte Beschäftigung zu steigern. Davon profitiert dann nicht nur das Rheinland, sondern ganz Nordrhein-Westfalen.“

Akute Verkehrsprobleme in der Region zeigten, dass eine intensivere Zusammenarbeit besonders von Kommunen dringend nötig sei. Dies gelte zum Beispiel für die Umleitung der Verkehrsströme aufgrund der Teilsperrungen der A1-Brücke bei Leverkusen oder der A40-Brücke in Duisburg. „Wir sind ein Logistikstandort. Deshalb ist es richtig, dass die Metropolregion Rheinland neben internationalem Standortmarketing auch die Schwerpunktthemen Verkehr und Infrastruktur angehen will und wir aktiv daran beteiligt sind“, so Wagner.

Perspektivisch müsse die Metropolregion aber noch weitere Themen anpacken. „Der Fokus darf nicht allein auf wirtschaftlichen Kriterien liegen. Der Erfolg der Modellregion wird auch davon abhängen, ob es gelingt, die Lebensqualität der rund 8,5 Millionen Menschen, die hier leben, zu erhöhen.“ Hier ginge es zum Beispiel darum, die wachsende soziale Ungleichheit aufzuhalten und sich für mehr Chancengleichheit einzusetzen. „Außerdem erwarten wir, dass sich die Metropolregion für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark macht. Das heißt: Sichere Beschäftigung zu fairen Löhnen.“

Weitergabe Presseinfo des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Niederrhein
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.