Die SPD AG 60plus gegen die Schließung von Notfallpraxen

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Reinhard Efkemann
Der Vorstand der SPD AG 60plus im Unterbezirk Duisburg kritisiert die geplante Reduzierung der ärztlichen Notfallpraxen in Duisburg, seitens der Kassenärzlichen Vereinigung Nordrhein, KVN von bisher vier auf eine. Wir sehen die ausreichend schnelle und gut erreichbare medizinische Versorgung der Bewohner unserer Stadt gefährdet. Wenn selbst der Vorsitzende der KVN-Kreisstelle Duisburg Dr. Helmut Gudat von einem Kahlschlag für unsere Stadt spricht, bleibt der Beschluss der KVN-Vertreterversammlung um so unverständlicher. Betroffene Bewohner müssen sich im Krankheitsfall auf deutlich längere Wegstrecken einrichten. Das ist im Krankheitsfall ohne eigenes Verkehrsmittel oder ausreichend finanzielle Möglichkeiten oder familiäre Unterstützung kaum zu bewältigen. Zusätzlich schwierig ist dies für behinderte und ältere Menschen die in ihrer Lebenssituation zusätzlich beeinträchtigt sind. „Die SPD Senioren fordern daher die Vertreterversammlung der KVN auf, die geplante Reform zu hinterfragen und im Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft zu überprüfen und zukunftsfest zu machen“, so. der Vorsitzende der Senioren Helmut Aengenheyster. „Wir sind auch der Meinung, dass die Erreichbarkeit der ärztlichen Versorgung in einer Stadt wie Duisburg über deren Zukunftsfähigkeit entscheidet. Deswegen halten wir die jetzt geplante Reform für nicht akzeptabel. Sie widerspricht einer guten nachhaltigen Daseinsvorsorge für die Bürger unserer Stadt“, ergänzt Reinhard Efkemann vom Vorstand. Die Senioren fordern daher ihre Mandatsträger in Stadt, Land und Bund auf, Einfluss zu nehmen damit diese Reform so nicht umgesetzt wird.
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