Düsseldorf: altkatholischer Thomas

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In der Bibel ist Thomas derjenige Jünger, der als Zweifler erst die Finger in die Wunden von Jesus legen muß, um zum Glauben finden zu können. Die Thomas-Kirche liegt im Düsseldorfer Stadtteil Reisholz. Zusammen mit der Pfarrwohnung sowie den Gemeinderäumen bildet die eigentliche Kirche einen Gebäudekomplex, der von der örtlichen alt-katholischen Kirchengemeinde genutzt wird.

Man muß schon genauer hinschauen, um zu sehen, daß hier überhaupt ein Kirchengebäude vorliegt - von außen ist es nicht unbedingt als solches erkennbar. Hinsichtlich Baugeschichte und vorheriger Nutzung wissen andere Leute sicherlich besser Bescheid als ich.

Ein großer Kirchraum macht das Gotteshaus aus; eine kleine gemauerte Bühne ist ebenfalls vorhanden. Eine Eckwand ist ein farbiges Glasbild. Auch links und rechts vom Eingang gibt es Glaswände, in die farbige Glasbilder eingelassen sind. Natürlich gibt es eine Orgel. An der Stirnseite gibt es Bild in kräftigem Gelb, das wohl eine Sonne symbolisieren soll, sowie ein künstlerisch gestaltetes Kreuz. Auf der Rückseite kommen eine Ikone, ein Schriftenstand sowie eine Kinderecke hinzu.

Ein Altarbereich sowie ein Lesepult gehören noch zur Innenausstattung; diverse Stuhlreihen stehen im Halbkreis darum. Taufbecken sowie Kerze stehen im Eingangsbereich.

Es gibt einen handfesten Grund, hier kurz auf die Kirche einzugehen. Mit Uwe Hecht hat die Gemeinde - nach dem überraschenden Weggang seines Amtsvorgängers - inzwischen wieder einen neuen Seelsorger, der vor seinem Übertritt zur altkatholischen Kirche als evangelischer Pfarrer und Übersetzer gearbeitet hat.
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