Düstere weltpolitische Aussichten - oder gibt es noch einen Funken Hoffnung?

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Die Weltpolitik steckt offensichtlich in einem gewaltigen Dilemma. Kriege, Terror, Barbarei und unkontrollierbare Flüchtlingsströme bzw. Völkerwanderungen stellen die Protagonisten vor Probleme, für die tragfähige Lösungen nicht in Sicht sind. Die Weltpolitik scheint aus den Fugen geraten zu sein.

Was die Situation im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika betrifft, muss sich der Westen, in vorderster Front die USA, die Frage stellen, inwieweit er selbst das aktuelle Drunter und Drüber begünstigt hat. Weite Teile der Linken gehen gar so weit, dass sie dem Westen die Verantwortung zuschieben und den Kapitalismus als Grundübel an den Pranger stellen. Solches Denken macht einen schablonenhaften Eindruck. Hier als Beispiel ein Schmähbrief an Angela Merkel:
Beitrag von BR Helmut Achterath (wurde inzwischen vom LK-Team zurecht gelöscht / 25.9.15)

Was wäre, wenn der Westen etwa in Afghanistan, im Irak und in Libyen nicht interveniert hätte? Es wären heute Diktaturen, unter denen die Bevölkerung zu leiden hätte, und es wäre unklar, inwieweit sie auf Expansion angelegt wären. Aber ist es heute besser? Hätte der Westen argumentieren sollen oder dürfen: Geht uns nichts an? Hätten die USA damals Nazideutschland gewähren lassen sollen - ................................. ???

Derzeit mehren sich sich die Anzeichen, dass die Welt wieder mit dem von den Russen gestützten Assad-Regime sprechen will. Findet womöglich ein strategisches Umdenken des Westens statt? Setzt sich womöglich die Haltung durch, gesprächsbereite Diktaturen im Nahen Osten seien das geringere Übel? Russland wäre, was Syrien anbelangt, sicher dran gelegen. Außerdem könnte es im Einvernehmen mit den USA das Land besser kontrollieren. In dem Zusammenhang verweise ich auf einen interessanten Beitrag zur Gefahr einer atomaren Bedrohung aus Syrien:
Beitrag von BR Peter Gross

Setzt sich im Westen die Erkenntnis durch, dass dem Nahen und Mittleren Osten sowie weiten Teilen Afrikas nicht einfach die Demokratie übergestülpt werden kann und solche Versuche in erster Linie zu einer riskanten Destabilisierung geführt haben?

Was die Weltpolitik auch anstellen mag - ist es zum Scheitern verurteilt? Stehen uns noch düstere Zeiten bevor?

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma?
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23 Kommentare
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 24.09.2015 | 20:07  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 24.09.2015 | 21:02  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 24.09.2015 | 23:18  
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Martina Janßen aus Hattingen | 25.09.2015 | 08:38  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 25.09.2015 | 15:42  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 25.09.2015 | 19:05  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 21:07  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 21:23  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 22:15  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 22:18  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 28.09.2015 | 22:23  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 22:47  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 22:56  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 28.09.2015 | 23:27  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 28.09.2015 | 23:32  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 28.09.2015 | 23:38  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 29.09.2015 | 00:15  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 29.09.2015 | 15:56  
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Klaus Decker aus Gladbeck | 29.09.2015 | 20:20  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 08.10.2015 | 13:42  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 08.10.2015 | 15:56  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 08.10.2015 | 16:25  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.11.2015 | 08:01  
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