Duisburg zum Terror in Berlin

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"Gestern Abend erreichten uns schreckliche Nachrichten aus Berlin. 12 Menschen starben, 48 wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Sie wurden Opfer eines unmenschlichen Terroraktes.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen der Todesopfer. Und bei den Verletzten und ihren Angehörigen, mit denen wir hoffen, dass es ihnen bald besser geht.

Dieser feige Anschlag war zugleich ein menschenverachtender Angriff auf uns alle. Ein Angriff auf unsere Lebensweise, unsere Freiheit und unsere Demokratie. Er sollte uns treffen in der Art, wie wir leben. Wie wir gut und friedlich zusammenleben. Auch und gerade in Duisburg.

Die Tat hinterlässt Abscheu und Entsetzen. Aber auch Verunsicherung und Sorge. Denn sie macht uns bewusst, wie verwundbar wir sein können. Und welche Gefahren unser Leben in Freiheit und Demokratie bergen kann,
wenn es skrupellose Terroristen und Mörder darauf anlegen.

Aber: Sorge und Verunsicherung sind schlechte Berater. Und das gilt auch für unüberlegt geäußerte vermeintliche Problemlösungen. Oder pauschalisierte Schuldzuweisungen. Gerade jetzt müssen wir zusammenstehen.

Wir müssen entschlossen handeln, aber auch dabei unsere Werte leben.

Wir haben heute einige zusätzliche Vorkehrungen getroffen, um den Duisburger Weihnachtsmarkt sicherer zu machen. Vielleicht werden wir uns an daran gewöhnen müssen.

Aber wir dürfen und werden nicht zulassen, dass es Terroristen gelingt, in unserer Stadt Hass und Zwietracht zu säen.

Die Verletzung durch den feigen Anschlag trägt uns auf, gemeinsam

für unsere Werte,
für unsere Gesellschaft und
für die Art, wie wir leben,
einzutreten.

Duisburg trauert mit Berlin. Der gestrige Terror hat auch uns in Duisburg zutiefst getroffen. Aber Duisburg lässt nicht zu, dass der Terror gewinnt."

Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Sören Link auf den Terroranschlag in Berlin reagiert.
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1 Kommentar
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 22.12.2016 | 12:46  
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