Einzelhandel im Ruhrgebiet

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Der Einzelhandelsstandort Ruhrgebiet hat sich gut entwickelt.

Die Nahversorgung ist gut, die Pleiten von Hertie, Schlecker, Max Bahr und Praktiker wurden gut verarbeitet. Derzeit bietet die Region fast drei Prozent mehr Verkaufsfläche als noch vor zwei Jahren. Hochgerechnet kommt auf jeden Bewohner im Ruhrgebiet eine Verkaufsfläche von 1,65 Quadratmetern. Im Bundesdurchschnitt sind es 1,5 Quadratmeter. Allerdings liegt die hiesige Kaufkraft unter dem Schnitt. Das sind Ergebnisse des aktuellen Handelsreports der Industrie- und Handelskammern.

Positiv bewertet der Report auch die Entwicklung der Leerstandsquote. Sie sank in den vergangenen zwei Jahren von 7,3 Prozent auf 6,5 Prozent. Für die Zukunft sollten die Kommunen aber über den eigenen Tellerrand hinausblicken, zugunsten einer regional verträglichen Entwicklung, empfehlen die Kammern. Die Einzelhandelsstandorte im Ruhrgebiet stünden weiterhin unter einem sehr hohen Veränderungsdruck durch Onlinehandel und Flächenwachstum.

Seit 2010 veröffentlichen die sechs IHKs im Ruhrgebiet im Zwei-Jahres-Rhythmus den Handelsreport Ruhr. Grundlage für die Bestandsaufnahme ist eine Erhebung aller Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsfläche von mindestens 650 Quadratmetern.


Infos unter www.ihks-im-ruhrgebiet.de

Diese Nachricht stammt vom idr - Informationsdienst Ruhr - Die Agentur für Nachrichten aus dem Ruhrgebiet, www.informationsdienst.ruhr.de, Herausgeber und Verlag: Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen.
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