Erdüberlastungstag: IG BAU fordert Regeln für schonenden Verbrauch von Ressourcen

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Dietmar Schäfers, Stellvertretender Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 02.08.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt vor den Folgen einer immer drastischeren Ausbeutung des Planeten. „Es ist jedem klar, dass wir die Erde mit unserem Verbrauch der Ressourcen überfordern. Das Dilemma ist aber, dass jeder meint, der andere müsse verzichten, er selbst könne aber so weiter machen wie bisher. Das funktioniert nicht. Wir Menschen sind von der Erde abhängig und nicht umgekehrt. Uns alle trifft die Pflicht, mit den Ökosystemen schonend umzugehen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers anlässlich des heutigen Erdüberlastungstags.

Der Tag bezeichnet das Datum, an dem die Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht ist, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Tag 2017 um sechs Tage nach vorn gerückt. Im Jahr 2000 fiel der Erdüberlastungstag noch auf den 1. Oktober.

„Wir müssen lernen, stärker Maß zu halten. In Deutschland sind die Menschen dafür schon stark sensibilisiert. Es ist aber naiv zu glauben, dass sich die Wirtschaft freiwillig an Begrenzungen hält, wenn das bedeutet, dass Unternehmen gegenüber der weniger verantwortlichen Konkurrenz ins Hintertreffen geraten. Deshalb muss die Politik beim Ressourcenverbrauch für einen verbindlicheren Rahmen für alle sorgen und gleichzeitig muss die öffentliche Hand bei der Vergabe von Aufträgen die Auswirkungen auf unsere Umwelt stärker mitberücksichtigen“, sagte Schäfers.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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