Es gibt keine Menschen zweiter Klasse

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Robert Feiger Bundesvorsitzender (Vorstandsbereich Bundesvorsitzender) (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 31.08.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft anlässlich des morgigen Antikriegstags dazu auf, sich für die Achtung der Freiheit, für Gerechtigkeit und Demokratie einzusetzen. „Es ist wichtig, dass wir Offenheit und Mitgefühl in unserer Gesellschaft wahren. Hass und Menschenfeindlichkeit der Hetzer mit vermeintlich einfachen Lösungen dürfen nie wieder die Oberhand gewinnen.

Diese Lehre aus zwölf Jahren Nazi-Herrschaft sollten wir nicht vergessen“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

Diese Lehre aus zwölf Jahren Nazi-Herrschaft sollten wir nicht vergessen“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. „Die Überlegenheits-Ideologie der Faschisten hat die Welt an den Abgrund geführt. Einen Vorgeschmack bot der Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs im Sommer vor 80 Jahren. Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 brachte Nazi-Deutschland Not, Elend und Tod über die ganze Welt. Die gnadenlose Verfolgung durch Nationalsozialisten hat Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Andersdenkenden - darunter viele Gewerkschafter – das Leben gekostet.“

Die IG BAU macht sich stark für Frieden und Solidarität. Voraussetzung ist dafür die feste Verankerung der europäischen Staaten in der EU. Sie ist das erfolgreichste Friedensprojekt der Geschichte. Gleichzeitig garantiert sie ebenso wie das Grundgesetz die Würde jedes Einzelnen. „Es gibt keine Menschen zweiter Klasse. Diese Lehre aus dem Faschismus und der Katastrophe des zweiten Weltkriegs ist der Grundpfeiler. Auf ihm ruht unser Wertesystem“, sagte Feiger.

„Wer diesen Satz in Frage stellt, sobald er Fremden begegnet, verneint die Grundprinzipien unserer freiheitlichen Demokratie. Er muss sich im Klaren sein, dass er damit ein Klassensystem fordert, das die Gesellschaft in Unterdrückte und Unterdrücker teilt. Ein solches System ist ohne Einsatz von extremer Gewalt nicht denkbar. Wir wollen das nicht. Einen Terrorstaat darf es in Deutschland nie wieder geben.“

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt

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