FDP gegen den Zwang zur Rückkehr zu G9

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Duisburg: LIZ | In den vergangenen Jahren haben viele Gymnasien erhebliche Anstrengungen unternommen und Maßnahmen umgesetzt, um G8 bestmöglich zu gestalten. Diese Gymnasien wünschen daher keine erneuten Umstellungsprozesse und wollen beim verkürzten gymnasialen Bildungsgang verbleiben. Diejenigen Gymnasien, die G8 fortsetzen wollen, müssen in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen können und diesen Weg mit bestmöglichen Rahmenbedingungen und fairer Unterstützung durch das Land fortsetzen können.

Dazu sagt der FDP Landtagskandidat für Duisburg-Nord, Dirk Schlenke: „Einen
Zwang zur Rückkehr aller Gymnasien zu G9 gegen den expliziten Willen der Schulen lehnen wir daher entschieden ab.
Auf der anderen Seite wird der verkürzte gymnasiale Bildungsgang (G8) aber auch von manchen Schülerinnen und Schülern sowie von deren Eltern als Belastung empfunden. Familien beklagen einen Zeitmangel für familiäre Gemeinsamkeit, Freizeit oder auch Hobbies. Manche Betroffene empfinden das Lerntempo als zu hoch und wünschen gleichzeitig eine umfassendere fachliche Vertiefung. Diese Sorgen der Familien nehmen wir sehr ernst. Wir wollen sicherstellen, dass regionale Gegebenheiten sowie verschiedene Bedürfnisse und Wünsche vor Ort berücksichtigt werden können. Deshalb wollen wir den Gymnasien vor Ort ermöglichen, selbst zu entscheiden, ob sie ihr Angebot vom bisher achtjährigen (G8) auf bzw. um einen neunjährigen Bildungsgang (G9) bis zum Abitur umstellen oder auch ergänzen. Eine solche Autonomie der Schulen entspricht damit dem Gedanken eines liberalen Schulfreiheitsgesetzes“.
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