Geflüchteten mit Respekt und Solidarität begegnen

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Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 17.06.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) wirbt für Solidarität mit Geflüchteten. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am kommenden Montag sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger: „Gewalt und Verfolgung nehmen weltweit zu und damit steigt auch die Zahl der Geflüchteten und Vertriebenen. Sie brauchen unsere Solidarität und keinen Argwohn.

Es ist wichtig, hinter der Menge den einzelnen Menschen zu sehen, der aus Not und Verzweiflung seine Heimat aufgibt. Jeder Geflüchtete hat seine Geschichte von Gewalt und Verlust, jeder hat aber auch seine Würde. Wer hier lebt, muss deshalb den Menschen, die zu uns kommen, respektvoll begegnen. Sie brauchen unsere Unterstützung.

Gleichzeitig sind aber auch die Regierungen weltweit aufgefordert, ihrer globalen Verantwortung gerecht zu werden. Sie müssen sich zu einem gemeinsamen Handeln durchringen, um die Krise zu bewältigen. Entwurzelte Menschen sind auf Hilfe angewiesen und sie müssen eine Perspektive sehen können: Jedes Flüchtlingskind muss zur Schule gehen, jede Familie braucht ein zu Hause und jeder Geflüchtete muss perspektivisch die Chance auf Arbeit erhalten, ohne dabei als Dumpinglöhner ausgenutzt zu werden.“

Die IG BAU ruft gleichzeitig zur Teilnahme an Menschenketten gegen Rassismus an diesem Wochenende auf. Das Bündnis „Hand in Hand gegen Rassismus“ organisiert in Berlin, Bochum, Hamburg, Leipzig und München dieses Signal für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland. Tausende zeigen ihre Verbundenheit mit Geflüchteten, indem sie eine Kette zwischen Rathäusern, Kulturstätten und Flüchtlingsunterkünfte bilden.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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