Gerüstbauer in Duisburg und am Niederrhein haben festen 10-Euro-Stundenlohn-Boden unter den Füßen

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Knochenjob in schwindelnder Höhe: Gerüstbauer haben jetzt erstmals einen „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen. Keiner darf mehr unter dem Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde verdienen, teilt die IG BAU mit. (Foto: IG BAU)
Ab August gilt erstmals ein Mindestlohn für den Gerüstbau

Gerüstbauer haben erstmals „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen: Ab August dürfen die rund 760 Gerüstbauer in Duisburg und am Niederrhein nicht unter 10 Euro pro Stunde verdienen. Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen. „Das ist der Mindestlohn, der ab sofort für alle Gerüstbauer gilt. Chefs, die weniger bezahlen, machen sich strafbar“, sagt Friedhelm Bierkant. Der Vorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein appelliert an alle Gerüstbauer in Duisburg und am Niederrhein, am Ende des Monats den „Lohn-Check“ zu machen und ihre Abrechnung genau zu kontrollieren. Der Tariflohn im Gerüstbau liege sogar bei einem Stundenlohn von 13,95 Euro. Dieser gilt nach Angaben der IG BAU für Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb an den Tarifvertrag gebunden ist.
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Bernhard Ternes aus Marl | 20.08.2013 | 16:34  
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