Gewerkschaft ver.di sagt Nein zu neun Shoppingsonntagen in Duisburg

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Räumliche Einschränkungen beim Sonntagsshopping verlangt die Gewerkschaft ver.di anlässlich der Automesse "Duisburg in Lack und Chrom". (Foto: Frank Preuß)

Die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) hat die Liste der geplanten und beantragten Sonntagsöffnungen 2017 im Stadtgebiet Duisburg nach eigenen Angaben intensiv geprüft und äußert erhebliche Bedenken gegenüber der Stadtverwaltung.

Offensichtlich seien die aktuellen Rechtsprechungen nicht berücksichtigt worden. So sei die Freigabe von Sonntagsöffnungen ohne konkreten Anlass mit der Verfassung nicht vereinbar. Eine Öffnung sei zudem nur dann zulässig, wenn eine Veranstaltung ohnehin stattfindet und selbst einen erheblichen Besucherstrom auslöst und nicht umgekehrt die Ladenöffnung den Hauptgrund für den Besucherstrom darstellt.

Im Einzelnen lehnt ver.di nachfolgende verkaufsoffene Sonntage ab: Homberg (4. Holland-Markt), Hamborn (Maikäferfest), Wanheimerort (Stadtteilfest), Homberg (Stadtteilfest), Neumühl (Neumühler Revierfest), Wanheimerort (Stadtteilfest Wanheim), Neumühl (mystisches Neumühl mit Mittelaltermarkt), Innenstadt (Food Truck Festival mit einem Marktoutlet) sowie Meiderich (Martinsmarkt).

Einschränkungen fordert ver.di, in dem der Lebensmitteleinzelhandel von der Sonntagsöffnung ausgenommen bleibt: für das Sommerfest Meiderich, für den Geburtstag 664 Jahre Neumühl, für das 22. Stadtteilfest in Rheinhausen, für das Stadtteilfest in Marxloh und für den Hamborner Herbst.

Räumliche Einschränkungen verlangt ver.di für die Automesse "Duisburg in Lack und Chrom“ in der Innenstadt.

Über die vom Einzelhandelsverband beantragten Sonntagsöffnungen entscheidet der Rat im März.
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