Griechenland - eine Liebeserklärung der besonderen Art

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Oh du großes Griechenland, du großes Hellas - wie hast du doch die europäische Geschichte geprägt. Wir nennen dich die Geburtsstätte der Demokratie. Über Jahrhunderte haben wir deine Dichter und Denker verschlungen, Homer mit seiner Ilias und Odyssee fasziniert uns immer noch. Die viel späteren Philosophen haben unser Denken beeinflusst, die Wissenschaftler haben uns einen wertvollen Fundus überliefert.

Wir verneigen uns vor dir, du großes Hellas. Neben den christlich-jüdischen Impulsen bist du der Quell, aus dem wir seither unsere Kultur speisen.

Und noch heute lieben wir dich, du großes Griechenland. Wir besuchen die klassischen Stätten, wir lieben deine zerklüftete Natur, wir verbringen unseren Urlaub in deinem schönen Land. Und wir wissen, damit helfen wir dir, denn industriell sind dir enge Grenzen gesetzt. Wir bringen so Geld in dein Land. Darüber hinaus unterstützen wir dich schon seit Jahren finanziell mehr als jedes andere Land, um dir in deiner Not zu helfen. Wir hängen an dir.

Und was machst du? Du zeigst unsere Politiker in Nazi-Attitüde, du forderst Wiedergutmachungszahlungen in der längst abgeschlossenen Reparationsfrage, du verunglimpfst uns, wo du nur kannst. Du lässt kein gutes Haar an uns, an uns, die wir dir nach besten Kräften helfen. Wir geben dir unser Geld, das wir selbst dringend benötigen. Jetzt drohst du damit, deutsches Vermögen in deinem Land zu beschlagnahmen.

Was ist aus dir geworden, du einst großes Griechenland? Du stößt die Menschen hier vor den Kopf, du bringst die Liebe ins Wanken. Und die Menschen hier verstehen das nicht. Der Zorn steigt in ihnen auf. Derzeitiges Unverständnis droht in Ablehnung umzuschlagen.

Griechenland, ein begehrtes Urlaubsziel? Womöglich ist das bald Geschichte. Brauchst du, du großes Griechenland der Vergangenheit, deine Touristen nicht mehr? Woher willst du denn deine Wirtschaftskraft beziehen?

Wenn einmal das Verhältnis kaputt ist, wirst du dann sagen: War nur ein Späßchen? Vielleicht verspielst du soeben deine große Vergangenheit zugunsten einer bemitleidenswerten Zukunft. Aber ob du dann noch auf Mitleid zählen kannst?

Schaue auf den Olymp: Die Götter weinen.
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