Gute Nachricht für Walsum: Aushängeschild Logport VI mit vielen neuen Arbeitsplätzen in Sicht

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Duisburg: Walsum | Walsums Rheinseite könnte unterschiedlicher kaum sein. Im Norden das ausgedehnte Naturschutzgebiet der Rheinaue, das zahlreiche Radfahrer und Fußgänger anlockt, und im Süden das Industrie- und Gewerbegebiet, das im vergangenen Jahrhundert maßgeblich für das starke Bevölkerungswachstum der damals noch selbstständigen, inzwischen seit über 40 Jahren zu Duisburg gehörenden Stadt Walsum gesorgt hat.

Besonders der Bergbau machte aus dem einst landwirtschaftlich geprägten Walsum eine Industriegemeinde und sorgte für Lohn und Brot vieler Menschen. Aber das ist nun auch schon seit fast einem Jahrzehnt Geschichte. Denn auch vor dem modernen Walsumer Pütt hat der Niedergang des deutschen Bergbaus nicht Halt gemacht. Eine neue zukunftsweisende Nutzung des Bergbaugeländes deutet sich derzeit nicht an.

Das benachbarte Kohlekraftwerk der Steag wurde unterdessen noch ausgebaut, ist allerdings kaum personalintensiv.

Die überregional bekannte, alteingesessene Firma Hövelmann mit ihren RheinfelsQuellen expandiert und expandiert und scheint eine nicht enden wollende Erfolgsgeschichte zu sein.

Und da ist ja noch die Walsumer Papierfabrik, deren Anfang die Zellstoffwerke waren, bevor sich Haindl ihrer angenommen hatte, bis Norske Skog übernahm. Der norwegische Papiergigant gab aber vor Jahren den Walsumer Standort auf. Über wenige Jahre versuchten die Beschäftigten, ihr Werk zu retten, was schließlich aber misslang, so dass Insolvenz angemeldet werden musste. Nach der Schließung des Bergwerks ein weiterer herber Schlag für den Wirtschaftsstandort Walsum.

Aber jetzt taucht mehr als ein Silberstreif am Horizont auf. Die Duisburger Hafen AG (duisport) hat das Gelände der Papierfabrik gekauft mit allem, was sich darauf befindet. Hohe Investitionen sind geplant, um das Gelände in ein Logistikzentrum umzuwandeln. Walsum soll zum Logport VI der Hafengesellschaft werden, wo sich viele Unternehmen ansiedeln sollen, die auf eine fast perfekte Verkehrslage zurückgreifen können. Direkt am Rhein gelegen, angeschlossen ans Eisenbahnnetz und unweit wichtiger Autobahnen. Wasser, Bahn und Straße - alles vorhanden. Optimal für Logistikunternehmen. In Walsum dürfte eine beträchtliche Zahl von Arbeitsplätzen entstehen, was nicht nur Walsum, sondern der gesamten Stadt Duisburg guttun wird.

Der Schub, den Logport VI verspricht, wird auch schnell zu einer Realisierung der schon lange von der Politik geplanten, aber immer wieder auf die lange Bank geschobenen Umfahrungsstraße führen, so dass die Anwohner der bisherigen Zufahrtsstraßen keine Mehrbelastung durch erhöhten Lkw-Verkehr befürchten müssen. Die Straße soll von der Abfahrt Warbruckstraße der A59 hauptsächlich über Industriebrache ins Walsumer Industrie- und Gewerbegebiet führen.

Logport VI könnte zu einem Signal werden für das gesamte Walsumer Industrie- und Gewerbegebiet am Rhein. Womöglich dauert es nicht lange und auch die Brache des Bergbaus wird durch neue Unternehmen belebt. Möge die Hoffnung auf einen prosperierenden Wirtschaftsstandort nicht enttäuscht werden.

Und hier die Pressemitteilung von duisport.
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6 Kommentare
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2016 | 21:48  
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2016 | 21:51  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 13.09.2016 | 22:46  
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2016 | 22:57  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 13.09.2016 | 23:17  
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.09.2016 | 23:49  
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