Hallo, ich bin noch da! Mein Name ist Hellas.

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Was aus dem Blickwinkel gerät, ist damit noch lange nicht verschwunden.

Das gilt insbesondere für die europäische Baustelle Griechenland. Zur Zeit taucht das Land fast nur im Zusammenhang mit der alles andere überlagernden Flüchtlingsthematik in den Medien auf. Dabei steht das Land vor einem großen Paradigmenwechsel seiner Finanzpolitik. Die neue Regierung, die sich aus der morgigen Parlamentswahl (20.09.15) ergeben wird, muss unter Beweis stellen, dass dieser Paradigmenwechsel mehr wert ist als das Papier, auf dem er jüngst geschrieben wurde.

Die Links-Rechts-Koalition unter Führung von Syriza hat in der kurzen Zeit ihrer Macht außer Unruhe nicht viel auf die Beine gestellt. Wäre da nicht ein Alexis Tsipras gewesen mit seinem erstaunlichen Chamäleonnaturell, befände sich Griechenland schon in größtem Chaos.

Ob Tsipras, der mit einem abgespeckten Syriza-Bündnis zur Wahl antritt, von seinem Volk wieder mit Macht ausgestattet wird, muss man abwarten. Vieles spricht einen Tag vor dem Wahltermin für eine große Koalition der konservativen Nea Dimokratia mit der Syriza.

Vangelos Meimarakis und Alexis Tsipras - ist es das Gespann, das Griechenland wieder nach oben bringt? Der Weg dahin wird jedenfalls lang und steinig sein.
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1 Kommentar
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.09.2015 | 22:34  
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