Hinz und Kunz - Verweigerung der Mandatsniederlegung kein Einzelfall

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Duisburg: Duisburg | Der Fall Petra Hinz ist eine einzige Katastrophe für die SPD, aber auch für die Glaubwürdigkeit unserer Volksvertreter und das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik.

Petra Hinz hat zwar ihre Parteiämter niedegelegt, scheint allerdings an ihrem Bundestagsmandat zu kleben. Wer glaubt, das sei ein Einzelfall, der irrt. In den Stadträten und Bezirksvertretungen wird man da schnell fündig. Mandatsträger, die ihr Mandat über eine Partei vom Wähler bekommen haben, verlassen ihre Partei und denken nicht daran, ihr Mandat aufzugeben. Durch den Parteiaustritt ist der Fall zwar ein wenig anders gelagert als bei Petra Hinz, dennoch liegt in beiden Fällen Unredlichkeit vor. Dass die betroffenen Kommunalpolitiker mit ihrem Verhalten den Wählerwillen in der Regel verfälschen, da die meisten Wähler ihr Kreuzchen an einer Partei und nicht an einer Person orientieren, die sie zumeist überhaupt nicht kennen, scheint sie nicht zu interessieren.

Ein Hoch auf Hinz und Kunz. So hinzt man sich seine politische Laufbahn.
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9 Kommentare
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Josef Dransfeld aus Duisburg | 05.08.2016 | 21:48  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 05.08.2016 | 22:40  
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Carola Hoffmann aus Hattingen | 07.08.2016 | 06:00  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 09.08.2016 | 21:11  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 09.08.2016 | 21:27  
2.521
Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 09.08.2016 | 21:37  
5.022
Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 09.08.2016 | 22:18  
487
Carola Hoffmann aus Hattingen | 10.08.2016 | 06:55  
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Josef Dransfeld aus Duisburg | 10.08.2016 | 14:20  
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