Höheres „Lohn-Fundament“ für 22340 Bauarbeiter in Duisburg und am Niederrhein

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Wer auf einer Baustelle arbeitet, verdient deutlich mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro. Denn der Bau hat seine eigene Lohnuntergrenze. Für Facharbeiter liegt diese ab Januar bei 14,20 Euro pro Stunde, so die IG BAU. (Foto: IG BAU)

Ab Januar: Mindestlohn auf dem Bau klettert nach oben


Höheres „Lohn-Fundament“ auf dem Bau: Für die mehr als 22340 Bauarbeiter in Duisburg und am Niederrhein steigt in diesem Monat der Mindestlohn. Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen. „Kein Facharbeiter – vom Maurer bis zum Straßenbauer – darf ab Januar weniger als 14,20 Euro pro Stunde auf einer Baustelle in Duisburg und am Niederrhein verdienen. Am Monatsende hat er dann gut 40 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt IG BAU-Bezirkschef Friedhelm Bierkant. Auch der Bau-Mindestlohn für Handlangerarbeiten steige: Er liegt jetzt bei 11,15 Euro, so die Bau-Gewerkschaft.

Damit liege die Lohnuntergrenze auf dem Bau deutlich über dem Stundenlohn von 8,50 Euro, der als genereller gesetzlicher Mindestlohn ab Januar gilt. Die IG BAU hatte als „Pionierin des Mindestlohns“ auf dem Bau schon Mitte der 90er-Jahre erstmals eine Lohnuntergrenze durchgesetzt. „Entscheidend für eine fair bezahlte Arbeit ist aber nicht der ‚Lohn-Sockel‘ unten, sondern der Tariflohn. Und der liegt für Bauarbeiter in Duisburg und am Niederrhein bei einem Stundenlohn von 18,17 Euro“, so Friedhelm Bierkant. Bei Fragen zum Lohn können sich Bauarbeiter zum regulären Telefontarif an die Info-Hotline der IG BAU wenden: 0391 / 40 85 232 (Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr).
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