IG BAU-Aktionen zur Tarifrunde am 17.5. auf NRW-Autobahnbaustellen

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Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe


Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe treten auf der Stelle. Bereits in drei Verhandlungsrunden haben sich die Tarifparteien getroffen. Die Arbeitgeber bewegen sich jedoch kein Stück und beharren weiter auf ihrem Mini-Angebot von 1,3 Prozent für zwölf Monate.

Die IG BAU fordert für die Beschäftigten dagegen ein Lohn-Plus von 5,9 Prozent. Zudem soll der Chef künftig bei weit entfernten Baustellen die Unterkunft stellen und Heiligabend und Silvester sollen frei und bezahlt sein. Für Azubis fordert die IG BAU 100 Euro pro Monat und Ausbildungsjahr mehr.

Auf den Baustellen werden die Beschäftigten zunehmend ungeduldig. Sie sehen, dass die Auftragsbücher voll sind und wollen wissen, wieso sie nicht an der guten Baukonjunktur beteiligt werden sollen. Schließlich bauen sie die Infrastruktur.

Die IG BAU informiert morgens vor Ort auf den Autobahnbaustellen in NRW. „Autobahnen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie bauen sich aber nicht von allein, sondern es sind die Beschäftigten die trotz körperlich anstrengender und auch hoch gefährlicher Arbeit Top-Qualität abliefern. Sie haben deshalb ein faires Lohnplus verdient“, sagte der Regionalleiter Rheinland, Holger Vermeer. „Die Arbeitgeber sprechen selbst ständig vom Fachkräftemangel. Es ist aber ein Rätsel, wie sie junge Menschen für die Arbeit am Bau begeistern wollen, wenn sie nicht bereit sind, mehr für Auszubildende zu tun“, ergänzte der Regionalleiter Westfalen, Bodo Matthey

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Duisburg-Niederrhein
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