IG BAU Duisburg-Niederrhein beschließt Renten-Resolution

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Delegierte: „Rente muss zum Leben reichen!“

Auf ihrem Bezirksverbandstag hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein am vergangenen Wochenende einen Renten-Meilenstein gesetzt. Die Delegierten haben in ihrer „Renten-Resolution“ ihre Positionen und Forderungen zur Rentenpolitik der Parteien auf den Punkt gebracht. Sie wollen damit Einfluss auf die Parteiprogramme und den Bundestagswahlkampf nehmen.


Hier die Resolution „Rente muss zum Leben reichen!“ im Wortlaut:


Wir haben die Wahl: Rente muss zum Leben reichen!

Entschließung des IG BAU-Bezirksverbandstags zur Bundestagswahl 2013

Unsere Rente muss zum Leben reichen – auch darüber haben wir im September die Wahl. Wir fordern die Bundestagskandidaten aus Nordrhein-Westfalen auf, sich besonders einzusetzen für:

• Sichere Übergänge von der Arbeit in die Rente!
Bis 67 arbeiten? Das schaffen wir nicht. Wir brauchen sichere Übergänge, die auch in Kleinbetrieben und bei besonders belastenden Berufen funktionieren. Zum Beispiel eine Rente ohne Abschläge nach 44 Versicherungsjahren. Und ein Altersübergangsgeld – das sichert ältere Arbeitnehmer mit Gesundheitsproblemen ab und erschließt neue Perspektiven für die Beschäftigung.

• Eine gesetzliche Rente, die zum Leben reicht!
Gerade wer ein Leben lang hart gearbeitet hat, muss von seiner Rente Leben können. Deswegen brauchen wir als ersten Schritt einen Stopp der Rentenniveausenkungen und eine Höherwertung von Beiträgen aus Niedrigstlöhnen. Langfristig muss die Rentenversicherung umgebaut werden zu einer „Bürgerversicherung“, in der starke Schultern mehr Verantwortung übernehmen.

Wir sagen „Nein“ zu einer Politik, die - statt gute Renten zu sichern - Beitragssenkungen vornimmt. Bei uns kommt kaum etwas davon an, aber für die Arbeitgeber ist es ein milliardenschweres Wahlgeschenk!

Bundestagskandidaten, traut euch zu uns auf eine Baustelle oder in einen Betrieb, bevor ihr in Berlin über unsere Rente entscheidet!
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