IG BAU erhält Zertifikat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

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Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, überreicht IG BAU-Personalleiter Michael Engesser die Urkunde. (Foto: Kathrin Harms)
05.05.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat diese Woche das Zertifikat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) für die Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben erhalten. Damit gehört die IG BAU zu den Vorreitern.

Zusammen mit zehn weiteren Teilnehmern beteiligte sich die Gewerkschaft schon in der Pilotphase an dem Gleichbehandlungs-Check der ADS. Ziel war es mit Hilfe von Prüfinstrumenten, potenzielle Diskriminierungen in der Organisation aufzudecken, Ungleichbehandlung vorzubeugen und Maßnahmen zu entwickeln, um die Chancengleichheit voranzubringen.

Im Ergebnis hat die IG BAU sehr gut abgeschnitten. „Als Gewerkschaft stehen wir für Gleichbehandlung in der Arbeitswelt ein. Für die Arbeit in unserer eigenen Organisation ist dieser Grundsatz selbstverständlich Maßstab. Der Gleichbehandlungs-Check hat uns nochmals die Gewissheit gegeben, dass wir unsere Werte tatsächlich selbst leben“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum.

„Historisch kommen wir von einer typischen Männergewerkschaft. Das ist noch in den Köpfen von Außenstehenden, obwohl sich die Praxis heute stark verändert hat. Wir haben viele Frauen für die IG BAU gewinnen können. Nicht nur im Ehren-, sondern gerade auch im Hauptamt. Das ist eine Bereicherung für die gesamte Organisation. Und es freut uns, wenn wir jetzt von offizieller Seite bestätigt bekommen, dass wir für alle Geschlechter ein fairer und guter Arbeitgeber sind.“

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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