IG BAU fordert Erdverkabelung als künftigen Standard

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Dietmar Schäfers IG BAU stellv. Bundesvorsitzender (Foto: IG BAU)
Frankfurt am Main, 02.07.2015
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die Entscheidung der großen Koalition zu einem bürgerfreundlichen Netzausbau über den Vorrang von Erdkabeln gegenüber Überlandleitungen. „Den Strom über Erdverkabelung zu führen, ist richtig“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

„Der im Norden gewonnene Strom muss auch im Süden genutzt werden können. Ohne zügigen Netzausbau gelingt die dringend notwendige Energiewende nicht. Die Widerstände von Anwohnern gegen Überlandleitungen können den Ausbau aber auf Jahre verzögern. Erdkabel stoßen auf weit geringere Sorgen und Skepsis, weshalb der Netzausbau damit deutlich schneller vorankommen wird.“

Die IG BAU fordert zudem die Politik auf, die Erdverkabelung in Zukunft sogar zum Standard zu erklären. „Überlandleitungen sollten zu einer Ausnahme werden. Die Akzeptanz für Stromtrassen bei Betroffenen würde dadurch deutlich steigen und gleichzeitig sinken die Kosten für die Erdverkabelung je länger die auf diese Weise gebauten Netzstrecken werden“, sagte Schäfers.
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 03.07.2015 | 09:48  
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