IG BAU fordert Grenzen für extreme Kapitalanhäufung

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Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 20.02.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert anlässlich des heutigen „Welttags der sozialen Gerechtigkeit“ einen stärkeren Fokus der Politik auf die faire Verteilung des Wohlstands. „Es gibt nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland eine starke Schieflage bei der Verteilung des Wachstums.

Diese wird nicht dadurch besser, dass unbelehrbare Ökonomen gebetsmühlenartig auf einen positiven wirtschaftlichen Durchschnittswert verweisen. Darin sind die unverschämt hohen Gewinne weniger ebenso enthalten wie die Belastungen vieler am unteren Ende der Einkommensskala“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

„Wir brauchen eine Stärkung der Löhne vor allem im Niedriglohnbereich, und wir brauchen faire Arbeitsbedingungen. Umgekehrt muss der Trend zur Zusammenballung großer Vermögen gestoppt werden. Die Politik muss der ungezügelten und inzwischen schon obszönen Kapitalanhäufung einzelner Clans endlich Grenzen setzen.“

Die Vereinten Nationen ermahnen mit dem 2007 eingeführten „Welttag der sozialen Gerechtigkeit“, die Anstrengungen der Armutsbekämpfung zu erhöhen. Ziel ist es, den Verwerfungen bei Einkommen ebenso entgegenzuwirken wie den Benachteiligungen von Frauen und jungen Menschen.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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