IG BAU fordert konkrete Maßnahmen von der Politik

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Dietmar Schäfers, Stellvertretender Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 08.09.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Politik auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Anlässlich des heute vorgestellten Klima-Manifests durch die Klima-Allianz, der die IG BAU angehört, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers:

Der Klimawandel bedroht unsere Welt. Er gefährdet auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und Europa. Lebensqualität, Gerechtigkeit und Solidarität kommen unter die Räder, wenn es nicht gelingt, die Temperaturerhöhung zu begrenzen. Damit Klimaschutz greift, müssen Emissionen sinken. Voraussetzung dafür ist ein geringerer Energieverbrauch und der Ausbau erneuerbarer Energien. Wir brauchen dafür konkrete Maßnahmen und nicht Wischi-Waschi. Es ist doppelzüngig, wenn sich Angela Merkel erst als Klimakanzlerin feiern lässt und das Kanzleramt dann die Bundesumweltministerin in ihren Anstrengungen für vernünftige Regelungen zurückpfeift.“

Im Dezember 2015 wurde das Pariser Klimaschutzabkommen verabschiedet. Es sieht vor, dass die Temperaturerhöhung auf 1,5 bis 2 Grad Celsius begrenzt wird. Deutschland hatte sich bereits verpflichtet, den Kohlendioxid¬ausstoß um vierzig Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu verringern. Der weitergehende Klimaschutzplan 2050 ist noch nicht im Kabinett verabschiedet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks musste ihre Vorschläge diese Woche auf Druck des Kanzleramts aufweichen.

Die Umweltgewerkschaft IG BAU setzt sich für eine zügige Energiewende ein. Dafür muss die Politik jetzt Rahmenbedingungen setzen. „Je eher zielführende Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden, desto geringer werden die wirtschaftlichen und sozialen Kosten des Klimawandels ausfallen. „Innovationen, Qualifizierungen und Investitionen bieten Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und sichern eine lebenswerte Zukunft“, sagte Schäfers.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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