IG BAU fordert mehr Investitionen in Verkehrsinfrastruktur

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Straßenschäden fangen klein an und werden immer größer. Sie sollen deshalb möglichst rasch repariert werden, fordert die IG BAU. (Foto: IG BAU)

Autofahrer in Duisburg und am Niederrhein sollen Straßenschäden melden

Schluss mit löchrigen Pisten: Autofahrer in Duisburg und am Niederrhein, die sich über kaputte Straßen ärgern, sollen über Mängel informieren – per „Schlagloch-Melder“. Dazu hat die Gewerkschaft IG BAU aufgerufen. „Vom Asphalt-Krater bis zum wegbröckelnden Fahrbahnrand: Wer einen Schaden entdeckt, kann diesen im Internet anzeigen“, sagt Bezirkschef Friedhelm Bierkant. Nämlich beim Auto-Club Europa (ACE) unter: www.ace-online.de/schlaglochmelder.

Damit will die IG BAU Duisburg-Niederrhein zusammen mit dem ACE Druck machen für eine schnellere Sanierung. Denn gemeldete Schäden werden direkt an die zuständige Straßenbau-Behörde weitergegeben, erklärt Bierkant: „Manche haben seit Jahren keine Ausbesserung gesehen und sind so eine echte Unfallgefahr. Gerade wenn im Frühjahr der Frost vorbei ist, sollten die Arbeiten beginnen.“ Schlaglöcher, die man jetzt nicht stopfe, würden in der nächsten Kälte-Saison größer und tiefer.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die öffentliche Infrastruktur weiter verfällt“, so der Gewerkschafter. Das Sparen an den Straßen sei ein „Sparen am falschen Ende“. Fachleute – etwa vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) – weisen seit Jahren darauf hin: Jeder Euro, der in den Bau und Erhalt von Verkehrswegen fließt, ist gut investiert. „Es betrifft Straßen und Brücken, aber auch Schulen und Krankenhäuser – wichtige Infrastruktur-Investitionen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden“, stellt Bierkant klar. Mehr Geld für das Bauen und Sanieren kurbele zudem die heimische Wirtschaft an und schaffe mehr Arbeitsplätze in Duisburg und am Niederrhein.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Duisburg-Niederrhein
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