IG BAU gratuliert tunesischen Gewerkschaftern

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Robert Feiger Vorsitzenden IG Bauen Agrar Umwelt (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 10.12.2015
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gratuliert den Gewerkschaftern des tunesischen Dachverbands UGTT zur heutigen Verleihung des Friedensnobelpreises. „Die Entwicklung in Tunesien zeigt: Menschen wollen Freiheit. Sie leiden unter Willkür, Korruption und Unterdrückung und sind nicht bereit, diese für immer zu akzeptieren“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises erkennt nicht nur die Leistung der Beteiligten für mehr Demokratie in Tunesien an. Diese Ehrung sendet gleichzeitig ein ermutigendes Signal an alle in der Welt, die für Demokratie und Freiheit streiten: Veränderungen zum Guten sind möglich. Den Kolleginnen und Kollegen der UGTT gratulieren wir ganz herzlich zu dem Preis. Wir hoffen, dass sie sich trotz Schwierigkeiten nicht entmutigen lassen und die Kraft haben, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.“

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an das tunesische Quartett für den nationalen Dialog. Damit werden auch die Gewerkschafter des Dachverbands UGTT geehrt. Die UGTT war am Sturz des Regimes von Ben Ali beteiligt und engagierte sich anschließend für eine Verfassungsreform und freie Wahlen in Tunesien. Dabei erhielt die UGTT weltweite Unterstützung.

Seit 2012 fördert die Stiftung Soziale Gesellschaft – Nachhaltige Entwicklung der IG BAU ein vom internationalen Dachverband der Baugewerkschaften, BHI, durchgeführtes Projekt. Damit sollen Beschäftigte in Tunesien in die Lage versetzt werden, ihre Interessen gegenüber Arbeitgebern und der Regierung angemessen zu vertreten. Ab kommenden Jahr werden insbesondere weibliche sowie junge Beschäftigte unterstützt, sich für ihre Rechte, für faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen stark zu machen.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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