IG BAU ruft zu stärkerer Solidarität mit Opfern rechter Gewalt auf

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Robert Feiger Vorsitzenden IG Bauen Agrar Umwelt (Foto: IG BAU)
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt vor der wachsenden Gewalt durch Rechtsradikale in Deutschland. Der Brandanschlag auf die Scheune von Birgit und Horst Lohmeyer in Jamel muss im Zusammenhang mit ihrem Engagement gegen Rechts gesehen werden, für das das Ehepaar in zwei Wochen den von der IG BAU verliehenen Georg-Leber-Preis für Zivilcourage erhält.

„Die Gewalt der Rechten hat eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Klar war bisher, dass Menschen, die den Rechten die Stirn bieten, Schikanen und Drohungen ausgesetzt sind. Das haben die Lohmeyers selbst zur Genüge erfahren. Jetzt geht es aber nicht mehr um einfache Sachbeschädigung, sondern um Leib und Leben. Das erkennt jeder, der weiß, wie nah die abgebrannte Scheune am Wohnhaus der Lohmeyers stand“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

„Die Menschen dürfen nicht länger wegsehen, weil es vermeintlich einfacher ist. Jeder Einzelne ist verantwortlich, wenn es um die Verteidigung von Demokratie und Toleranz geht. Das mindeste ist, sich offen mit Opfern rechter Gewalt zu solidarisieren. Nur gemeinsam kann man der wachsenden Gefahr von Rechts etwas entgegensetzen.“
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