IG BAU verabschiedet Resolution für verantwortungsvolle Industriepolitik

Anzeige
(Foto: IG BAU)
Frankfurt am Main, 20.09.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) spricht sich für eine bessere Infrastruktur und stärkere Verantwortung des Staates bei der Vergabe öffentlicher Aufträge aus. Im Rahmen der „Woche der Industrie“ hat die IG BAU auf einer bundesweiten Arbeitstagung in Frankfurt am Main unter dem Motto „Gute Infrastruktur, Faire Arbeit – für eine aktive Industriepolitik“ eine entsprechende Resolution verabschiedet.

Die „Woche der Industrie“ findet noch bis zum 25. September 2016 statt. Aufgerufen dazu hat das Bündnis „Zukunft der Industrie“, das Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit Industrieverbänden und Gewerkschaften gegründet hat.

„Die Industrie trägt mit innovativen Produkten und Dienstleistungen zur Steigerung der Lebensqualität bei und macht unser Leben im Alltag einfacher“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. „Die Industriebeschäftigten rund um Bauen, Baustoff und Industrielle Dienstleistungen arbeiten daran kräftig mit.“

Die IG BAU fordert in der Resolution, dass Deutschland mehr in eine gute, moderne, öffentliche Infrastruktur und bezahlbaren Wohnungsbau investiert. Die Industriepolitik muss danach gezielt Unternehmen stärken, deren Arbeitnehmer innovative, zukunftsfähige Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen herstellen. Schließlich dürfen Infrastruktur-Aufträge nur an Unternehmen vergeben werden, die faire Arbeitsbedingungen und tarifliche Entlohnung garantieren.

„Dies sind die Voraussetzungen, die eine moderne, verantwortungsbewusste Gesellschaft schaffen muss, damit die Arbeit in unseren Branchen attraktiv und zukunftsfähig bleibt“, sagte Feiger. „Kern einer aktiven Industriepolitik ist es, faire Arbeit in zukunftsfähigen Bereichen zu stärken.“

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.