IG BAU wirbt für verantwortungsvollen Umgang mit Plastikmüll

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Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU (Foto: IG BAU Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 08.06.2016
Die Drohung „wenn du dich nicht anschnallst, stirbt ein Einhorn“ ist glatt gelogen. Dagegen ist aber die Ehrmahnung „wenn du eine Plastikflasche in den Fluss schmeißt, stirbt ein Seepferdchen“, gar nicht weit weg von der Wahrheit. Anlässlich des Welttags der Ozeane weist die Umweltgewerkschaft IG BAU auf die Gefahren von Plastikmüll in den Meeren hin und wirbt für einen verantwortlichen Umgang mit Kunststoffen.

„Die Ozeane haben für die Umwelt eine entscheidende Bedeutung. Plastikmüll ist nur eine der Bedrohungen denen das Ökosystem Meer ausgesetzt ist. Aber es ist eine stark wachsende Gefahr. Sie ist von Menschen verursacht und kann von ihnen auch gebannt werden“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. „Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass weniger Plastikmüll im Meer landet, indem er etwa auf Wegwerfprodukte aus Kunststoff verzichtet und erst recht nicht seinen Plastikmüll einfach in der Natur entsorgt.“

Anders als organische Produkte braucht Plastik hunderte Jahre, um zu zerfallen und sammelt sich deshalb zu riesigen Mengen im Meer an. Über Flüsse und Kanalisationen wird der Müll in die Ozeane gespült. Experten schätzen die jährliche Menge auf 30 Millionen Tonnen weltweit. Seevögel und Meerestiere nehmen das oft zu sehr kleinen Teilchen zerriebene Plastik auf und sterben einen qualvollen Tod. Über die Nahrungskette können Mikroteilchen auch von Menschen mitverzehrt werden.

Der Welttag der Ozeane wurde im Jahr 2009 erstmals von den Vereinten Nationen ausgerufen. Er soll die Aufmerksamkeit auf die Gefahren für das empfindliche Ökosystem der Meere lenken, das bei fast allen Umwelt-Prozessen auf der Erde eine entscheidende Rolle spielt.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt
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