Kamp-Lintfort und Swap

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Die Stadt Kamp-Lintfort hat den Rechtsstreit gegen die Dexia-Bank um sogenannte Swap-Verträge gewonnen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat jetzt in einem Berufungsverfahren entschieden, dass sich die Bank massiver Beratungspflichtverletzungen schuldig gemacht habe. Die Bank habe die Stadt nicht über die Risiken der unbegrenzten Zinshöhe nach oben aufgeklärt, die für die Stadt nicht erkennbar gewesen seien. In dem acht Millionen Euro-Rechtsstreit ging es um Darlehensverträge aus dem Jahr 2007. Die Höhe der Darlehenszinsen war von der Entwicklung des Schweizer Franken abhängig gemacht worden.
Eine Revision zum Bundesgerichtshof hat das Oberlandesgericht nicht zugelassen.

Diese Nachricht stammt vom idr - Informationsdienst Ruhr - Die Agentur für Nachrichten aus dem Ruhrgebiet, www.informationsdienst.ruhr, Herausgeber und Verlag: Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen. Auch wenn die Diskussion um riskantes Finanzgebaren der Städte und Gemeinden seit einiger Zeit nicht mehr im Fokus des öffentlichen Interesses steht, gebe ich diese Nachricht hier gerne wieder.
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Armin Mesenhol aus Kamp-Lintfort | 09.01.2017 | 07:45  
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