Lohn-Plus für 1860 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein

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Mehr Geld für die Arbeit mit dem Pinsel: Die Löhne im Maler- und Lackiererhandwerk steigen. Gesellen haben demnächst monatlich bis zu 45 Euro mehr im Portemonnaie. (Foto: IG BAU)

Tariflohn steigt auf 16,18 Euro – Mindestlohn bei 10,35 Euro

Lohn-Plus im Malerhandwerk: Die rund 1860 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein bekommen mehr Geld. Zum Juni steigt der Tariflohn auf 16,18 Euro pro Stunde. Damit haben Gesellen 45 Euro mehr pro Monat in der Tasche. Das hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt. Außerdem ist im Mai der Mindestlohn auf 10,35 Euro pro Stunde gestiegen – ein Plus von 2,5 Prozent. Er gilt für alle, die keinen Gesellenbrief in der Tasche haben.

Die IG BAU Duisburg-Niederrhein spricht von einem „wichtigen Signal für eine harte Arbeit“: „Im Maler- und Lackiererhandwerk wird es immer schwieriger, Fachkräfte zu finden. Da sind steigende Löhne enorm wichtig, um die Branche – gerade auch für Schulabgänger – attraktiver zu machen“, so Bezirkschefin Karina Pfau.

Die Beschäftigten in heimischen Malerbetrieben sollten nun die nächste Lohnabrechnung prüfen und sich bei Fragen Rat von der IG BAU Duisburg-Niederrhein holen, sagt Pfau. Denn oft komme es vor, dass Chefs gelernten Fachkräften nur den Hilfsarbeiterlohn zahlen. Genau das mache aber die Zukunft des Handwerks kaputt. „Gesellen, die in der Gewerkschaft sind, haben den Tariflohn verdient. Jedenfalls dann, wenn ihr Betrieb Mitglied der Maler- und Lackierer-Innung ist.“

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Duisburg-Niederrhein
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